Die Wahrheit um die „Kleine Meerjungfrau“

Seit Disney entschied, dass die R&B-Musikerin Halle Bailey in der kommenden Real-Verfilmung von „Die kleine Meerjungfrau“ die Hauptrolle spielen soll, hagelte es Kritik von rassistischen Kritikern. Diese behaupteten, der Film sei dann nicht mehr „originalgetreu“. Dabei unterscheidet sich die Disney-Version sowieso schon ganz erheblich vom dänischen Märchen. Im Jahr 1837 schrieb Hans Christian Anderson über die tragische Liebesgeschichte einer Meerjungfrau. Deren Angebeteter verliebte sich jedoch in eine Menschenfrau, woraufhin die Meeresbewohnerin starb und sich in Seeschaum auflöste.

Noch viel unbekannter ist allerdings die Geschichte, die hinter Andersons Erzählung steckt. Dieser war zahlreichen Biografen und Historikern zufolge bisexuell. Als Inspiration für sein Märchen diente ihm eine persönliche Erfahrung: Er versuchte erfolglos, seinen heterosexuellen Freund Edvard Collin zu erobern. Dieser wies die Avancen des Autors zurück. Auch bei seiner Schwester hatte er keine Chance. Als Andersons „Prinz“ schließlich heiratete, entstand das bekannte Märchen.
(co)

08.07.2019
Die Wahrheit um die „Kleine Meerjungfrau“ // © philip yk seok
Die Wahrheit um die „Kleine Meerjungfrau“ // © philip yk seok

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