Weniger Pornobilder bei Google

Google passte kürzlich seinen Such-Algorithmus an. Jetzt wird bei „lesbischen“ Suchanfragen weniger pornografisches Material angezeigt. Damit reagiert der Konzern auf eine Social-Media-Kampagne, die eine breitere Interpretation des Begriffes forderte. Losgetreten wurde diese von der französischen Website Numerama. Die Seite machte auf die Häufigkeit von anzüglichen Bildern aufmerksam, die im Juni für den Suchbegriff „lesbisch“ angezeigt wurden.
Eine übermäßige Priorisierung von Wortverbindungen beim maschinellem Lernen durch künstliche Intelligenzen ist ein bekanntes Problem. Die KI habe wohl durch die zahlreichen Suchanfragen nach „lesbischen Pornos“, den Begriff „lesbisch“ selbst mit Pornografie verknüpft – auch wenn viele Nutzer gar nicht nach solchem Material suchen. Wie Numerama berichtete, sprach Pandy Nayak, Googles Vizepräsident für Suchmaschinenqualität, in einer Pressekonferenz über die Problematik. Solche Suchergebnisse seien in der Tat furchtbar. Man sei sich bewusst, dass es solche Probleme mit verschiedenen Suchbegriffen gebe und habe Algorithmen entwickelt, die betreffende Suchanfragen systematisch verbessern sollen.
(co)

08.08.2019
Google-Suche // Screenshot www.google.com
Google-Suche // Screenshot www.google.com

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