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Männerparfum // © YakobchukOlena
Rubrik

Männerparfum Das sollten Männer über Parfum wissen

Redaktion - 02.02.2021 - 17:00 Uhr

Auch Männer versprühen gern einen angenehmen Duft und interessieren sich für Parfums. Dieser kleine Luxus ist nicht nur der Damenwelt vorbehalten. Den passenden Duft zu finden, ist allerdings gar nicht so leicht. Nicht jedes Parfum passt zu jedem Mann. Wir erklären, was es bei der Duftauswahl zu beachten gibt und wie jeder das passende Parfüm für sich findet.

Wie findet man den besten Duft für sich?

Der Duft, den ein Mensch an sich trägt, ist etwas sehr persönliches und individuelles. Was dem einen gefällt, kann für den anderen vollkommen unpassend und aufdringlich wirken. Wichtig ist, sich da vollkommen auf sich selbst beziehungsweise seine Nase zu verlassen. Am besten begibt man sich immer am Morgen in eine Parfümerie, um den richtigen Duft zu finden. Der Grund dahinter, morgens nach dem Aufstehen, ist der Geruchssinn am stärksten ausgeprägt. Natürlich spielt auch die Parfümerie eine Rolle, hier sollte gut ausgebildetes Fachpersonal zu Verfügung stehen und den Kunden beraten. Es ist ohnehin nicht ratsam, sich auf eigene Faust in den Dschungel aus hunderten Düften zu begeben und zu hoffen, dass man den Richtigen durch Zufall findet. Zudem ist die Nase bereits nach ein paar Düften erschöpft. Nur keine Scheu, man kann den Experten seinen Wunschduft mit seinen eigenen Worten beschreiben. Niemand erwartet, dass hier seitens der Kunden Fachbegriffe fallen. Manchmal hilft es auch, den zuletzt verwendeten Duft zu beschreiben und herauszufiltern, was man an diesem besonders mochte. Die Auswahl der Düfte, die getestet und vergleicht werden, sollte von vornherein begrenzt sein. Es wird empfohlen, nicht mehr als vier Düfte auf einem Papierstreifen zu testen. Zum Neutralisieren der Sinne helfen Kaffeebohnen oder auch der eigene Körpergeruch. Die Düfte sollten nicht nur auf den Papierstreifen getestet werden, sondern auch auf der eigenen Haut, denn da duftet er noch einmal anders. Zwanzig Minuten sollte einem Parfum Zeit gegeben werden, sich richtig zu entwickeln. Am besten wird das Geschäft mal verlassen und eine Runde spazieren gegangen. Noch besser ist es sich bei hochwertigen Düften eine Probe mitgeben zu lassen, denn diese brauchen zur Entfaltung mehrere Stunden. Wer bereits genau weiß, welchen Duft er sucht, kann natürlich auch bequem online bei bestellen. Douglas bietet eine große Auswahl an Herrendüften für jeden Geschmack.


Wie ist ein Duft aufgebaut?
 

Düfte und Parfums sind eine komplexe Angelegenheit. So spricht man im Fachjargon auch von einer Duftkomposition. Erklärt wird das Ganze am Modell einer Duftpyramide. Dort verringern sich die Intensität und auch die Beständigkeit vom Pyramidenboden zur Spitze. Unterteilt wird das in drei Duftnoten:

- Pyramidenboden: Basisnote,
- Pyramidenmitte: Herznote und
- Pyramidenspitze: Kopfnote.

Die Kopfnote wird als erstes wahrgenommen. Das heißt, wenn der Duft ganz frisch aufgetragen wird, nehmen wir die intensiven und flüchtigen Essenzen der Kopfnote wahr. Häufig werden hier feine Zitrus- und Blütennuancen verarbeitet. Danach beginnt sich die Herznote zu entfalten, da geschieht meist nach zehn Minuten nach dem Auftrag. Die Herznote hält länger an, der Name ist Programm, denn die Herznote ist der größte und wichtigste Teil des Duftes - also das Herz. Damit das Ganze auch wirklich eine Komposition ist, sind die Abstufungen zwischen Basis- und Herznote fein und harmonisch arrangiert. Die Herznote verfügt über eine mittlere Haltbarkeit. Nun entwickelt sich die Basisnote, welche sich mit der Haut auf eine besondere Art und Weise verbindet. Aus diesem Grund duftet Parfum auf jeder Haut auch anders. Dementsprechend ist die Basisnote der individuellste und auch intimste Teil eines Parfums, zudem ist sie über mehrere Stunden wahrnehmbar. Hochwertige Parfums entwickeln sich erst über Nacht richtig und sind am nächsten Tag in der Basisnote immer noch gut wahrnehmbar. Sehr häufig werden hier Moschus- oder Holzaromen eingesetzt. Weitere interessante Infos zu Duftnoten im Überblick gibt es ebenfalls bei Douglas.


Kann man dafür sorgen, dass das Parfum länger duftet?
 

Wenn man den Duft intensivieren möchte, kann man ihn auf warme Körperstellen sprühen. Das wäre zum Beispiel:

- auf den Handgelenken,
- auf dem Dekolleté oder
- hinter dem Ohr.

Soll ein längerer Halt erzielt werden, sind dafür kühlere Körperstellen geeignet. Das sind unter anderem:

- die Ohrläppchen oder
- die Kniekehlen.

Auch fettige Haut speichert den Duft länger. Trockene Haut als vor dem Auftrag des Parfums mit einer neutral riechenden fettenden Creme behandeln. Optimaler Speicher für Parfum sind die Haare. Frauen mit langen Haaren haben hier natürlich einen Vorteil, doch auch Männer können diesen Tipp umsetzen. Die Oberfläche der Haare ist recht groß und so geben sie den Duft nach und nach ab. Doch Vorsicht: Parfum enthält größere Anteile Alkohol und das ist für die Haare alles andere als gesund. Dann ist die Haut doch die bessere Option. Hier sollte das Parfum beim Auftrag übrigens nicht verrieben werden. Vor allem, wenn man die Unterarme einsprüht, neigt man dazu, die Handgelenke aneinander zu reiben. Durch die Reibung werden die Duftmoleküle zerstört und das sorgt dafür, dass der Duft schneller nachlässt.


Wie bewahrt man ein Parfum auf?

Parfums zu Dekorationszwecken auf dem Regal sehen sehr edel und schön aus. Die Hersteller geben sich auch alle Mühe mit dem Design der Flakons. Allerdings tut eine Aufbewahrung im Regal, wo die Flaschen womöglich noch Sonnenlicht ausgesetzt sind, nicht gut. Wichtig ist ein relativ kühler Aufbewahrungsort, zudem ist es ideal, wenn der Flakon in der Verpackung aufbewahrt wird. Möglich ist auch der Kühlschrank als Aufbewahrungsort, allerdings sollte es hier keine Konkurrenz zu anderen starken Lebensmitteldüften geben. Ist ein Duft zu hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt, kann er im schlimmsten Fall kippen und ist dann unbrauchbar. Das lässt sich daran erkennen, dass sich Farbe und Geruch verändern. Der Duft wird dann eher als unangenehm bis ranzig wahrgenommen. Auch in der Nähe der Heizung haben Parfums nichts zu suchen. Aus praktischen Gründen bewahren viele Menschen ihre Düfte im Badezimmer auf, doch auch das ist nicht ideal. Hier herrschen ungünstige Bedingungen, es ist meist warm, feucht und unterliegt Temperaturschwankungen. Besser ist das Schlafzimmer, denn dieses ist in der Regel kühl, vor allem im Winter. Immer Sommer werden Sonne und Hitze meist ausgesperrt, sodass es dann dunkel und vor Sonnenlicht geschützt ist. Noch besser ist es, wenn das Parfum dann noch im Schrank aufbewahrt wird.

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