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„Kroymann“ über LGBTI* in der Film-Branche
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Die Brille als Metapher „Kroymann“ über LGBTI* in der Film-Branche

co - 28.01.2021 - 13:00 Uhr

Die neueste Folge von Maren Kroymanns ARD-Comedy-Serie „Kroymann“ dreht sich um LGBTI* in der Film- und Medienbranche. Bis auf Annette Frier, die zum Ensemble der Sendung gehört, treten ausschließlich queere Schauspieler*innen auf – egal für welche Rolle.

Die letzten vier Minuten der Sendung bestehen aus dem Lied „Kurzsichtig“, für das mehr als fünfzig Medienschaffende im Musikvideo mitwirkten. Der Titel des Stücks schlägt eine Brücke zu einer Aussage von Kroymanns Rolle: Jemanden wegen seiner sexuellen Orientierung zu diskriminieren wäre, als würde man Brillenträger diskriminieren. Die Süddeutsche Zeitung zieht außerdem eine Parallele zu Kroymanns Monolog „Lesben und Kurzsichtigkeit“ aus ihrem Bühnenprogramm „In My Sixties“.

„Ich kam auf die Welt, genauso wie du, doch etwas war anders bei mir“, singt Kroymann. Sie erzählt davon, wie sie die Sehhilfe stets versteckte, bevor es einfach nicht mehr ging: „Wir sind, wie wir sind. Wir verstell’n uns nicht mehr. […] Liebe macht blind. Wird Zeit, dass das alle versteh’n.“

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