Direkt zum Inhalt
Fünf Jahre ließ sich Transgender-Teenager von Kameras begleiten
Rubrik

Interview mit Trans-Teen Fünf Jahre ließ sich Transgender-Teenager von Kameras begleiten

tr - 06.05.2021 - 14:00 Uhr

Interview mit Transgender-Teenager

In einem Interview berichtet der Transgender-Schüler Jay, von der Diskriminierung in der Schule. Er musste abseits der anderen Kinder sitzen. In der Doku mit dem Titel „Transhood“ ist er mit seiner Geschichte zu sehen. Neben ihm gibt es in dem Film weitere Kinder in Kansas. Sie werden über einen Zeitraum von fünf Jahren gezeigt, indem sie als Transgender aufwuchsen und lernten, damit umzugehen.

Jays Transformation

Jay entschied sich dafür, sich von Kameras begleiten zu lassen, weil er ein Bewusstsein schaffen wollte, wie man als betroffenes Kind seinen Weg findet. Außerdem wollte er den Familien näherbringen, wie sie ihren Nachwuchs in dieser Situation unterstützen können. Jay berichtete, dass er seiner Mutter mit fünf Jahren sagte, er sei ein Junge im Körper eines Mädchens. Mit zwölf startete er seine äußerliche Veränderung. Er schnitt sich das Haar und begann mit der Einnahme von Hormonen.

Tipps für Eltern

Sein Tipp für Eltern ist, lasst das eigene Kind sein, wie es ist, selbst wenn es schwer ist, die neue Situation zu akzeptieren. Bedeutend ist, dass der eigene Nachwuchs glücklich ist. Für sein Umfeld innerhalb der Schule und unter Freunden war es hart. Sie empfanden die Umstellung als falsch. Der Lehrer setzte ihn von anderen Kindern weg, damit er sie nicht „ansteckte“. Für Jay ist es wichtig, dass die Menschen sich mehr mit dem Thema beschäftigen und es verstehen. Hier geht’s zum Interview:

Auch Interessant

Fünf Jahre Mobbing durch Nachbar

Schwules Paar wandelt Ärger in Positives

Die Familie und die Bewohner sammeln eine hohe Spendensumme für die Schools Gay Straight Alliance, eine von Studenten geführte Organisation.
drei queere Olympiateilnehmer

Sportler sagen stolz die Wahrheit

Twitter, Instagram und verschiedene Interviews werden von Eiskunstläufern genutzt, um sich zu outen. Sie fungieren als Vorbild für ihre Kollegen.
KI-Sexroboter

Sexualität programmierbar

RealDoll plant neue Sexroboter, die je nach Vorliebe als schwul oder hetero programmierbar sind. Würdet ihr mit einen KI-Sexroboter Sex haben wollen?
Er liebt beide Geschlechter

Songwriter outet sich im Pride Month

Musiker David Archuleta öffnet sich online – Er ist bi- und asexuell. Das junge Talent möchte eine gute Balance zwischen Religion und LGBTI* finden.
Brian Falduto vestand Schwulsein nicht

Homophobie nach queerer Filmbesetzung

„Es ist uncool“, haben sie gesagt. Er hat es geglaubt und sich selbst gehasst. Es dauerte, bis Darsteller Falduto seine Homosexualität akzeptierte.
Ohio – Ein Sportler kehrt zurück

Schwuler Volleyballer wird Cheftrainer

Ein offen homosexueller Spieler lebt seine Leidenschaft. Vom Assistenzcoach zum Profi-Lehrer – ein Mann geht seinen Weg und wird zum Vorbild.
Mormone hat Angst vor Outing

Vater akzeptiert und liebt seinen Sohn

Erst fürchtete er sich sehr vor Ablehnung, dann erfährt er Liebe und Akzeptanz. Ein emotionales Video entsteht, dass auch anderen Mut macht.
Episches TikTok-Video

User hinterfragt den Pride Month

Mit einem Clip erklärt ein Nutzer auf Social Media warum wir die LGBTI*-Community feiern und ein Zeichen setzen. Er redet über die Vergangenheit.