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Britischer Profi Liam Broady über LGBTI* im Tennis
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Stonewalls Rainbow Laces Britischer Profi Liam Broady über LGBTI* im Tennis

co - 19.01.2022 - 14:00 Uhr

Während seiner Niederlage bei den Australian Open gegen Nick Kyrgios trug der britische Tennis-Spieler Liam Broady regenbogenfarbene Schnürsenkel. Die zugehörige Kampagne der LGBTI*-Organisation Stonewall will ein Bewusstsein für LGBTI* im Sport schaffen.

Ein Dankeschön an die Community

Broady erklärte laut Sky Sports: Da es bei der Profi-Tour der Männer keine offen schwulen oder bisexuellen Spieler gäbe, sei es umso wichtiger, dass Leute wie er die LGBTI*-Gemeinschaft sichtbar unterstützten. Über die Jahre hinweg habe er von vielen LGBTI*-Personen Unterstützung erfahren, also „wollte ich auf meine eigene Art Danke dafür sagen“. „Ich glaube nicht, dass es wirklich ein Tabu ist“, so Broady weiter. „Aber wurde schon öfter gefragt, warum es keine offen schwulen Männer auf der Tour gibt.“

Eine traurige Situation

Broady denkt nicht, dass es im Tennis eine spezielle „Kultur“ gibt, die LGBTI*-Spieler von Coming-out abhält. Vielmehr sei es „die Gesellschaft, in der wir leben“. Das sehe man auch an dem Australier Josh Cavallo, der sich erst vor wenigen Monaten als erster aktiver Erstliga-Fußballer als schwul outete: „Es ist schwierig, oder? Ich meine, es ist eine große Sache, und letztendlich ist es im 21. Jahrhundert ein ziemlicher Blödsinn, dass die Leute nicht das Gefühl haben, offen schwul sein zu können. Das ist ziemlich traurig, wirklich.“

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