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Casinos und ihre Spiele // © unsplash
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Casinos und ihre Spiele sind Bestandteil der Kultur geworden

Redaktion - 30.03.2022 - 14:06 Uhr

Das Spielen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Daher ist es wenig überraschend, dass es die ersten Glücksspiele bereits vor mehr als 5.000 Jahren gegeben hat. Sie befriedigen das Bedürfnis nach Unterhaltung und Abwechslung und haben seither eine lange Tradition.

Vom Würfel zum Online Casino

Noch heute findet man bei archäologischen Ausgrabungen neben den bekannten Artefakten immer wieder Würfel. Dies beweist, wie wichtig das Spielen für unsere Vorfahren war. Lange Zeit wehrten sich die Herrscher gegen eine Anerkennung von Spielstätten, doch heute haben die Glücksspiele in den Casinos ihre Heimat gefunden. Ob live oder online, Casinos und ihre Angebote sind mittlerweile rund um die Uhr verfügbar.

Technische Innovationen wie das Internet oder Smartphones machen das Spielen einfach. Die Zugangshürden sind damit verschwunden, jeder Spieler kann rund um die Uhr auf die entsprechenden Angebote zugreifen. Im Netz finden sich zahlreiche Seiten wie time2play.com, die Spiele und Casinos unter die Lupe nehmen und so mithelfen, den passenden Anbieter zu finden. Schließlich ist die Gesetzgebung von Land zu Land unterschiedlich, da können entsprechende aktuelle Informationen mithelfen, sich zu orientieren.

Das Kino liefert Einblick in die glitzernde Welt des Glücksspiels

Davon abgesehen hat die rasant anwachsende Popkultur dafür gesorgt, dass Casinos und ihre Spiele längst Bestandteil unserer täglichen Kultur geworden sind. Einen wesentlichen Beitrag dazu haben sicherlich Kinofilme geleistet.

Vor rund 20 Jahren löste Online Poker einen weltweiten Boom aus. Doch welche Spannung das Spiel aufbauen kann, zeigte sich bereits 1965 im Film-Klassiker „Cincinnati Kid“. Steve McQueen und Edward G. Robinson lieferten sich in den Hauptrollen Poker-Duelle am Tisch, die auch heute noch für Spannung sorgen. Einen anderen Zugang wählte Star-Regisseur Martin Scorsese mit seinem Streifen „Casino“. Er entführte die Zuschauer in die Geschichte von Las Vegas und schickte seinen Star Robert De Niro in ein Filmdrama epischen Ausmaßes.

Dass Casino Spiele auch perfekt für einen Actionfilm geeignet sind, demonstrierte das James-Bond-Debüt von Daniel Craig. Der Brite forderte in „Casino Royale“ seinen Erzfeind Le Chiffre am Pokertisch bis zum Äußersten und lieferte so ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr Casinos und ihre Angebote in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind.

Elvis Presley machte Las Vegas in der Musikszene berühmt

Das gilt auch für die Popstars dieser Welt, die ihre Erlebnisse im Casino schon seit Jahrzehnten in Songs verarbeiten. Schließlich war es der King of Rock´n´Roll, Elvis Presley, höchstpersönlich, der einst aus der Glücksspielmetropole Las Vegas einen riesigen Unterhaltungstempel geformt hat. Seine Shows in den Casinos der Stadt dienen bis heute zahlreichen Superstars als Vorbild für ihre oft jahrelangen Engagements in Nevada. Ob Celine Dion, Prince oder Britney Spears, sie alle haben schon in Las Vegas die Massen zum Tanzen gebracht.

Die glitzernde Welt der Casinos übt auch auf die größten Stars einen besonderen Reiz aus. Das bewies vor Elvis Presley bereits das berühmte Rat-Pack. Die Clique berühmter Sänger und Schauspieler rund um Frank Sinatra trat bereits in den frühen 1960er Jahren regelmäßig in Las Vegas auf, die Bilder davon gingen um die Welt. Doch das Glückspiel finanzierte nicht nur den ausschweifenden Lebensstil der Stars, sondern wurde immer mehr Bestandteil ihrer Songs.

Superstar Lady Gaga verdankt ihren Ruhm einem Song namens „Pokerface“. Abba besangen das Glücksspiel ebenso wie, Motörhead, Die Toten Hosen, AC/DC und die Ärzte. Sie alle hievten die Storys rund um Geld, Ruhm und Glück weltweit in die Charts und machten es zu etwas Alltägliches.

Die Sprache ist geprägt von Casino-Begriffen

Wie sehr das Leben bereits vom Spiel geprägt ist, zeigt auch die deutsche Sprache. Zahlreiche Redewendungen haben es in den Alltag geschafft. Man bezeichnet das Leben als Kartenspiel, spielt seine Trümpfe richtig aus und legt seine Karten auf den Tisch. Ein Mensch mit einem guten Pokerface hat zumeist noch ein Ass im Ärmel, denn Gott würfelt nicht. Wer alles auf eine Karte setzt, hat zumeist zu hoch gepokert. Bei Erfolg kann man zumeist auf eine Glückssträhne verweisen, konnte den Jackpot knacken oder die Bank sprengen. So hat man das große Los gezogen.

Klappt es einmal nicht wie gewünscht, hört man schnell, dass die Sache ein abgekartetes Spiel war, oder das Statement Pech im Spiel und Glück in der Liebe. Die Liste jener Redensarten, die aus den Casinos und ihren Spielen kommen, ist schier endlos. Doch zahlreiche Menschen benutzen sie im Alltag, ohne darauf zu achten, woher ihr ursprünglicher Sinn eigentlich stammt.

Grundlegender Imagewandel

Das Image der Casinos und ihr Spiel hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte grundlegend gewandelt. Haftete dem Glücksspiel in der Vergangenheit immer ein verruchtes Image an, so hat die nunmehrige ständige Verfügbarkeit dafür gesorgt, dass zahlreiche Vorurteile abgebaut wurden. Filme und Medien pflegten lange Zeit ein negatives Image, weil sich dieses gut verkaufen ließ. Doch nun haben Menschen in aller Welt Zugang zu Casinos und ihren Spielen und erkennen den Unterhaltungsfaktor, den die Branche bietet. Nicht umsonst sind weltweit zahlreiche Casino-Hotspots entstanden.

Galt beispielsweise Las Vegas jahrzehntelang als weltweite Glücksspielmetropole Nummer 1, so entspricht dieses Image längst nicht mehr der Realität. Macao hat Las Vegas schon vor Jahren als größte Glücksspielmetropole der Welt abgelöst. Das hängt auch mit dem Status von Casinos und ihren Spielen in Asien ab. Hier wird bereits seit 2.000 Jahren gespielt. Der Markt selbst ist gigantisch groß und wächst beständig weiter. Das haben auch die großen Hotels und Casinos aus den USA erkannt und längst eigene Resorts in Macao errichtet. In Europa ist Monte Carlo ein Glücksspielparadies, das nicht nur die Reichen und Mächtigen anzieht. In den USA gelten Las Vegas und Atlantic City in New Jersey als wichtige Glücksspielzentren, die jedes Jahr Millionen an Besuchern begrüßen.

Vom Hinterzimmer in das Licht der Öffentlichkeit

Die Medien haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Glücksspiele heute als Teil der Kultur angesehen werden. Bestes Beispiel dafür ist Poker. Mit dem Beginn des Online-Poker-Booms entstanden zahlreiche TV-Shows, die nicht nur die größten Stars der Szene in Action zeigten, sondern auch die Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas live in die Wohnzimmer dieser Welt übertrug. Darauf entstand eine neue Generation von jungen Spielern, die seither rund um die Welt reist und ihr Können am grünen Filz in zahlreichen Turnieren unter Beweis stellt.

Die hohen Einschaltquoten dieser Übertragungen trugen Poker mitten in die TV-Unterhaltung. Wieder waren es die Stars, die im TV zeigten, wie einfach das Spiel zu erlernen und zu beherrschen ist. In Deutschland führte der Boom dazu, dass es mittlerweile drei Poker-Weltmeister gibt, die sich im Las Vegas gegen ein Feld von tausenden Gegner durchsetzen und einen Millionen-Dollar-Gewinn einstreiften. Nie zuvor hatte ein Glücksspiel für so viel Spannung im Fernsehen gesorgt, hohe Einschaltquoten waren der Lohn für die innovativen TV-Produzenten.

Die Industrie beherrscht die Unterhaltungsbranche

Wie tief das Spielen bereits in alle Schichten der Gesellschaft vorgedrungen ist, zeigt die Entwicklung der Gaming-Branche. Diese hat mit einem Jahresumsatz von mehr als 165 Milliarden Dollar andere Bereiche der Unterhaltungsindustrie weit hinter sich gelassen. Sowohl die Film-, als auch die Musikindustrie kann von solchen Zahlen nur noch träumen. Das Bedürfnis zu spielen ist von einem kindlichen Grundbedürfnis zu einem Zeitvertreib für alle Menschen geworden. Casinos, ihre Spiele und die damit verbundene Unterhaltung sind Bestandteil der Kultur geworden und werden es aller Voraussicht nach auch bleiben.

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