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Furchtbares Gay Date // © VladOrlov
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Furchtbares Gay Date Wenn der Eisbrecher beim Date zur Peinlichkeit wird

tr - 28.03.2021 - 10:00 Uhr

Jeder kennt katastrophale Dates, die man am liebsten aus dem eigenen Gedächtnis streichen möchte. Wenn der Charakter ganz anders ist, als erwartet oder das Gay-Sexabenteuer zum Desaster wird, spricht man von einem misslungenen Abend. Doch wann ist eine Verabredung so mies, dass sie nicht mehr erträglich ist? Und wie kann man solche Treffen vermeiden? Dafür folgen hier ein Beispiel und sinnvolle Tipps.

Ein ganz mieses Date

Gerade zu Corona-Zeiten lernt man die Menschen am ehesten über das Internet kennen. Aber auch ohne die Pandemie ist Onlinedating sehr beliebt. So war es auch bei der fiktiven Geschichte von Max und Florian. Die beiden verabredeten sich zu einem Treffen in einer Bar. Max saß bereits am Tresen und wartete, während Florian mit deutlicher Verspätung eintrudelte. Der war wiederum kaum zu erkennen und hatte offenbar bei seinen Fotos im Web nachgeholfen. Mit protzigem Schritt kam er zu Max und fischte mit den ungewaschenen Fingern einen Eiswürfel aus dessen Getränk. Den zerschlug er auf der Theke, um „das Eis zu brechen“.

Der Abend verlief weiter unangenehm, denn Florian prahlte mit seinen sexuellen Erfahrungen und wie sagenhaft er im Bett sei. Mit guten Manieren konnte er allerdings nicht glänzen, denn mehr als einmal furzte er laut hörbar. Letztendlich wollte Max den schwulen Florian küssen und ihn so zum Schweigen bringen. Doch aus Knutschereien oder Sex wurde nichts. Es kamen zufällig ein paar seiner Kollegen im Lokal vorbei, denen sich Florian spontan anschloss und Max allein zurückließ. Der saß entsetzt da und dachte darüber nach, wie er diesem Abend hätte entgehen können.

Schlechtes Date retten oder direkt vorbeugen

Max kam zu dem Entschluss, dass er das Treffen hätte retten können, wenn er ehrlich gesagt hätte, was ihn störte. Bei manchen Männern führt ein offenes Gespräch zum Erfolg, andere schreckt es weiter ab. Aber es gab nichts zu verlieren. Ein Themenwechsel wäre ebenfalls eine Idee gewesen, als Florian nicht aus seiner Prahlerei herauskommen wollte. Leider kam Max der Geistesblitz erst im Nachhinein. Doch jetzt glitten seine Gedanken dazu über, wie er künftig vorbeugen könnte. Bei Florian hatte Max bereits beim Texten ein schlechtes Gefühl. Nur das Bedürfnis nach einem Gay Abenteuer ließ ihn zur Verabredung „Ja“ sagen. In Zukunft würde er mehr auf sein Bauchgefühl hören. Dann erinnerte sich Max an jemanden, der ein gemeinsames Date immer wieder verschob. Dem war es wohl nicht ernst genug – Finger weg. Außerdem würde Max mit weniger Erwartungen in das nächste Treffen gehen. Auf diese Art kann er nicht so sehr enttäuscht werden.

Mit etwas Glück und dem Vertrauen auf die eigene Intuition steht einem besseren Date nichts im Weg. Der passende Gay wartet schon auf die richtige Gelegenheit. Die schönsten Treffen finden dann statt, wenn man am wenigstens mit ihnen rechnet.

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