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Kritik von EU-Politikern wegen Europa-Spielen in Krakau
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Druck auf Polen Kritik von EU-Politikern wegen Europa-Spielen in Krakau

co - 12.10.2020 - 14:00 Uhr

Im Sommer 2023 sollen die Europa-Spiele, eine regionale Abart der olympischen Spiele, im polnischen Krakau stattfinden. Doch die Region um Krakau, die Woiwodschaft Kleinpolen, rief sich 2019 zur LGBTI*-freien Zone aus. Krakau selbst kam sich dieser Erklärung bislang nicht nach. Trotzdem fordern die EU-Politiker Marc Angel und Terry Reintke von der LGBTI Intergroup, dass die Region Kleinpolen nicht länger Austragungsort sein soll.

„Es ist unglaublich, dass eine solche Organisation [wie die European Olympic Committees (EOC)] sich nicht weiter darum kümmert, angemessen auf die Fragen zu reagieren, die viele LGBTI*-Personen sich stellen werden, wenn sie an diesen Spielen teilnehmen oder sie sich anschauen wollen“, so die beiden Politiker laut PinkNews. EOC-Sprecherin Donatella Del Gaudio erklärte allerdings, dass man die Achtung der Menschenrechte und den Schutz vor Diskriminierung in den Gastvertrag mit Kleinpolen aufnehmen würde – man habe Zusicherungen von den höchsten Regierungsebenen, dass die Grundprinzipien der Olympischen Charta vollends eingehalten werden sollen.

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