Direkt zum Inhalt
Opfer vermutet ein Hassverbrechen
Rubrik

Messerstecherei in Boston Opfer vermutet ein Hassverbrechen

co - 29.12.2020 - 12:00 Uhr

Am 18. Dezember spazierte der 25-jährige Anthony Crumbley abends von einer Bar in Süd-Boston nach Hause. In der Nähe der Kreuzung zwischen West Broadway und F Street wurde er von Unbekannten angegriffen. Die Täter ließen ihn verblutend zurück. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er schließlich in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert.

„Zwei Männer und eine Frau kamen auf mich zu [...]. [Die] Männer griffen mich an und stachen mir in den Hals und in den Bauch. Dann rannten sie davon und ließen mich dort zurück“, so Crumbley laut CBS Boston. Er fragt sich, ob er angegriffen wurde, weil er ein schwuler schwarzer Mann ist: „Ich glaube, es war ein Angriff, der mit Schwulenhass zu tun hatte, weil ich mich sehr weiblich kleide und eine sehr offene Person bin.“ Die Polizei möchte diesen Rückschluss aufgrund mangelnder Beweise jedoch noch nicht ziehen.

Crumbleys Freundin Veronica Hernandez berichtete auf Twitter über den Vorfall.

Auch Interessant

Homophobe Kellnerin entlassen

Sie warf ein schwules Paar raus

Als ein schwules Paar sich in einem New Yorker Restaurant umarmte, wollte eine spanische Kellnerin die beiden des Lokals verweisen.
Homophober Brand-Anschlag

Matthew Camps Haus in Flammen

Ende letzter Woche wurde OnlyFans-Pionier Matthew Camp Opfer eines homophoben Brandstifters – nur knapp konnten Camp und sein Mitbewohner entkommen.
Enfant Terrible Society

Erste diverse Model-Agentur

„Diversität ist zwar angesagt, nur bei uns leider nicht vertreten“, so Sophie Mashraki. Daher gründete sie jetzt eine inklusive Model-Agentur.
Partei-Kommissare an den Unis

Türkische Studierende gegen Rektor

Die Ernennung des dubiosen Wirtschaftswissenschaftlers Malih Bulu als Rektor der renommierten Bosporus-Universität in Istanbul sorgte für Proteste.
Drei Polinnen angeklagt

Prozess gegen LGBTI*-Aktivistinnen

Drei LGBTI*-Aktivistinnen zeigten die Madonna von Tschenstochau mit einem regenbogenfarbenen Heiligenschein. Dafür stehen sie nun vor Gericht.
Experten-Tipp

Inklusive Sexualkunde zu Hause

Experten raten dazu, bei Bildungsaktivitäten zu Hause auch LGBTI*-Identitäten mit einzubeziehen und die Kinder frühzeitig aufzuklären.
Historische Studie

Live im Internet präsentiert

13 Uhr startet ein Online Live-Stream mit einer Podiumsdiskussion, in der eine historische Studie zur Diskriminierung lesbischer Mütter vorgestellt
Keine „Propaganda“

Erste LGBTI*-freie Zone in Ungarn

Die ungarische Stadt Nagykáta verbot Anfang November die „Verbreitung und Förderung von LGBTI*-Propaganda“. Auslöser war ein inklusives Kinderbuch.