Direkt zum Inhalt
Wegen Regenbogenflagge beleidigt // © instagram.com/gregorygaige
Rubrik

Wegen Regenbogenflagge beleidigt Zeuge nimmt von Balkon Beweisvideo auf und geht zur Polizei

tr - 10.06.2021 - 13:00 Uhr

Ein Mann in East London hatte eine Pride-Flagge vor seiner Wohnung gehisst. Daraufhin wurde er Opfer von homophobem Missbrauch. Am Dienstag hörte Gregory Gaige laute Rufe von draußen, während er dasaß und arbeitete. Er ging auf seinen Balkon, hatte Sicht auf den Ilford Bahnhof und wurde Zeuge einer Abscheulichkeit.

Schockiert nimmt das Opfer die Täter auf

Mehrere Jungs überquerten einen Bahnübergang und riefen ihm dabei schlimme Beleidigungen entgegnen. Explizit wurden Schwule und die LGBTI*-Gemeinschaft beschimpft, mit Worten und Gesten. Greg, der Besitzer der Regenbogenfahne, war schockiert und nahm das Ganze spontan auf. Als Hassverbrechen zeigte er den Vorfall im Anschluss bei der Polizei an. Viele sagen, man solle das Verhalten solcher Leute ignorieren. Greg ist der Meinung, wenn man aufhört, diese Situationen zu melden, geht die Polizei davon aus, dass die Zahl solcher Taten sinkt.

Die Hoffnung auf Klärung durch die Polizei

Das Opfer wünscht sich, dass die Täter gefunden und namentlich genannt werden. Sie sollen sich schämen und es soll ihnen eine Lehre sein. Auch erklärte Greg, dass die Gegend, in der er lebt, rauer sei und mehr Kriminalität herrscht als an seinem früheren Wohnort, schrieb mylondon.news. Bisher gibt es noch keine Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen.

Auch Interessant

Ghana steht unter Druck

Besserung der Situation wird gefordert

Geplante Gesetze sollen queeren Leuten das Leben schwer machen. Andere Staaten fordern die Unterlassung solcher Pläne und drohen sonst mit Abwendung.
TikTok-Kanal verursacht Ärger

Heftige Drohungen werden versendet

Drei Moderatorinnen sprechen über LGBTI*-Themen und zeigen provokative Sketche. Daraufhin hagelt es Zorn. Wut schäumt bei den Zuschauern auf.
Steigende Hassverbrechen in England

Ganzjährige Unterstützung wird gefordert

Nicht nur während des Pride Month sollte man sich für LGBTI* eingesetzt werden. Opfer von Gewaltverbrechen gibt es zu jeder Jahreszeit, das ganze Jahr
Trump-Unterstützer in der Politik

Auf Social Media sorgt er für Zwiespalt

Er ist ein homosexueller Christ. Über diese Wahrheit diskutieren Leser im Netz. Manche gratulieren, andere kritisieren und fordern seinen Rücktritt.
Mehr Hilfe von Herren möglich

Großbritannien lockert Blutspende-Regeln

Sex mit einem Partner ist erlaubt. Männer können dennoch Leben retten. Auch der Leiter der Kampagne Freedom to Donate ist begeistert von der Neuerung.
Ungarn zeigt sich queerfeindlich

Große Proteste vor dem Parlament

Sie schwingen Regebogenfahnen und fordern den Rückzug des Gesetzesentwurfs. Doch die ungarische Regierung akzeptiert nur heterosexuelle Leute.
Kamala Harris schreibt Geschichte

Vizepräsidentin beim Pridemarsch

In einer Rede wird die Verabschiedung des Gleichstellungsgesetzes angekündigt. Ein Club soll zum Denkmal ernannt werden. Hier starben 49 Personen.
Die Grünen beantragen Pride-Flaggen

Würzburg unterstützt LGBTI*-Gemeinschaft

Für mehr Toleranz gegenüber queeren Menschen sind Regenbogen-Fahnen für öffentliche Verkehrsmittel im Juni in einer bayrischen Stadt geplant.