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Pride Saison 2022 // © ajr_images
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Pride Saison 2022 Hilfe bei Sonnenbrand

kk - 10.06.2022 - 10:00 Uhr

Eigentlich wissen wir es ja: Ein Sonnenbrand ist gesundheitsschädlich, unangenehm und hässlich. Und doch passiert es immer wieder – der sonnige Tag draußen war zu schön und man hat vergessen, sich genügend zu schützen. Was ist also zu tun, wenn man doch einen Sonnenbrand erwischt hat? Wir geben Erste Hilfe mit unseren Tipps und Tricks:

Kühlen:
Ist der Sonnenbrand nicht allzu schwer, also ohne Blasenbildung, können kalte Umschläge mit feuchten Tüchern bereits die ersehnte Linderung bringen.

Feuchtigkeit:
Akute Linderung bringen ebenfalls kühlende Feuchtigkeitslotionen: Diese tun der Haut jetzt besonders gut und versorgen sie mit einem Plus an Feuchtigkeit.

Salben:
Nach einem Sonnenbrand setzt in der Haut eine Entzündungsreaktion ein: Deshalb ist es sinnvoll, die betroffenen Stellen nun mit einer entzündungshemmenden Salbe – zum Beispiel eine rezeptfreie Kortison-Salben aus der Apotheke – einzucremen.

Trinken:
Kaum hat man einen Sonnenbrand erwischt, will der Körper diesen quasi mit Flüssigkeit „löschen“: Es heißt also jetzt viel Wasser zu trinken - zwei bis drei Liter am Tag sollten es dann sein.

Drinnen bleiben:
Auch wenn es schwerfällt und die Sonne einen von draußen noch so freundlich anlacht: Hat man einen Sonnenbrand, heißt es – sofort raus aus der Sonne und auch in den folgenden Tagen drinnen bleiben...

Quark:
Ein gutes wie günstiges Hausmittel bei einem Sonnenbrand ist Quark: Kompressen mit diesem oder auch mit Naturjoghurt sind ein prima SOS-Hilfsmittelchen. Fingerdick auftragen und vor dem Antrocknen entfernen, eure geplagte Haut wird Euch dieses Extra an Feuchtigkeit danken.

Hyaluron:
Das Wundermittel gegen Falten ist auch bei Sonnenbränden gut: Am besten eignen sich Tuchmasken mit Hyaluron, die man vorher in den Kühlschrank gepackt hat. Der doppelte Effekt dabei ist, dass man Kühle und Feuchtigkeit in einem erhält.

Aloe Vera:
Ein beruhigendes Aloe-Vera-Gel tut nicht nur gut, sondern hilft bei Sonnenbrand auch: Das Gel, hergestellt aus dieser Pflanze, ist einfach genial, denn mit über 100 Inhaltsstoffen bekommen wir das Höchstmaß an Feuchtigkeit und Nährstoffen, die die Zellerneuerung in Gang setzt. Vor dem Auftragen am besten auch in den Kühlschrank legen.

Kollagen:
Tierisches oder pflanzliches Kollagen – ob als Ampullen oder Masken – sind ebenfalls gute Sonnenbrand-Bekämpfer. Man sollte hier jedoch darauf achten, dass die verwendeten Produkte eine leichte Textur auf Wasserbasis haben.

Kein Fett:
Hier ist nicht der tröstende Schweinebraten danach gemeint, sondern lipidreiche Cremes: Bei einem Sonnenbrand sind leichte Lotionen ratsam, die man nicht nur morgens und abends aufträgt, sondern am besten gönnt man seiner geplagten Haut auch mal zwischendurch eine Extraportion Schicht. Und apropos Schweinebraten: Man kann auch in punkto Ernährung etwas tun und von innen den Prozess mit vitaminreicher Kost und Kollagen-Drinks unterstützen.

Faltenvermeidung:
Hat man die ersten Schmerzen vertrieben, sollte man an die Nachbehandlung denken, denn durch einen Sonnenbrand wird leider auch die Hautalterung in Gang gesetzt, was bedeutet: Falten! Durch die eingedrungenen UV-Stahlen wurde leider die stützende Kollagenstruktur angegriffen und die Haut verliert an Elastizität. Am besten man greift nun zu Cremes mit viel Q10 und Vitamin E sowie C, um die Kollagenbildung wieder anzuregen.

Keinesfalls:
Im Internet ist oft zu lesen, dass man bei einem Sonnenbrand zu Hausmittel mit Zitrone, Apfelessig oder Salz greifen soll: Bitte das keinesfalls tun! Denn diese Mittelchen sind für die geschädigte und empfindliche Haut nun eher Folter, denn Linderung.

Was aber, wenn die Schmerzen zu stark sind?
Es gibt Sonnenbrände, die sind so groß, dass auch die Schmerzen sehr stark sein können. In diesem Fall kann ein Arztbesuch ratsam sein. Dies gilt vor allem dann, wenn es zu Blasenbildungen auf der Haut kommt oder weitere Nebenwirkungen und Symptome wie beispielsweise Übelkeit, Fieber oder Kopfschmerzen auftreten. Bei schweren Verbrennungen kann es sogar zu einem Kreislaufschock kommen – also ab zum Doc in solchen Fällen.

Ohne weitere Symptome kann man einen Sonnenbrand auch mit Schmerzen selbst wieder in den Griff bekommen und in diesem Fall geeignete Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen als Unterstützung einnehmen.

Und wie lange dauert so ein Sonnenbrand?
War das Sonnenbaden zu lang, spürt man etwas sechs Stunden danach den Sonnenbrand: Am ausgeprägtesten ist er etwa nach 24 bis 36 Stunden. Zweieinhalb Tage später beginnt er Schälungsprozess und diese Abschuppung der Haut mag zwar lästig sein, ist aber ein Zeichen der Heilung. Es wird dem Körper signalisiert, dass in der Oberhaut nun ausreichend viele geschädigte Zellen zugrunde gegangen sind. Bis zum vollständigen Abklingen des Sonnenbrands kann es also ein bis zwei Wochen dauern. Um also nicht so lange von der eigentlich guttuenden Sonne verbannt zu sein, lautet die Devise: Besser vor- als nachsorgen! Das heißt, nicht zu lange in der Sonne bleiben und sich gut schützen mit Sonnencreme, Sonnenbrille und passender Kleidung!

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