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Beautytipps zum CSD Wenn nackig, dann knackig

nb - 05.06.2013 - 07:00 Uhr

Hautschutz

Der Schutz der eigenen Haut sollte bei den Vorbereitungen auf jeden Fall im Vordergrund stehen. Hier die aktuellen Tipps für den CSD und natürlich die gesamten Sommermonate:

Die Sonne sendet UV-Strahlen, die wir sehr oft unterschiedlich wahrnehmen. Ist es bewölkt, meinen die meisten, dass die Gefahr geringer ist, sich einen Sonnenbrand zu holen. Das stimmt jedoch so nicht ganz. Wer mehrere Stunden zum Beispiel bei einem CSD-Umzug draußen herumläuft, lässt sich dabei UV-Strahlen auf die Glatze, die Schultern, den Rücken, das Gesicht, die Arme und Hände brutzeln. Wer diese Hautpartien vorher nicht geschützt hat, stellt am späteren Abend dann wahrscheinlich die Folgen fest. Ein Sonnenbrand zeigt sich durch Hautrötung, eventuell sogar Brennen und Stechen. Sonnenschutzmittel helfen dagegen und sollten deshalb gleich morgens aufgetragen werden, um die unangenehmen Folgen zu vermeiden. Die Auswahl an Sonnenschutzprodukten ist allerdings extrem unübersichtlich. Um das richtige Produkt für die eigene Haut zu finden, hier eine kleine Orientierung:

Hauttypen werden nach vier Typklassen unterschieden:

Typ 1: hat helle Haut, ist blass, mit vielen Sommersprossen, rötlichen oder hellblonden Haaren, bekommt immer starken Sonnenbrand und bräunt so gut wie gar nicht. Die Eigenschutzzeit ohne Sonnencreme: 5 bis 10 Minuten. Die Haut ist extrem gefährdet und benötigt extrem hohen Sonnenschutz (Faktor 30 bis 50)

 

Typ 2: ist sehr empfindlich und benötigt extrem hohen bis hohen Sonnenschutz (Faktor 30). Dieser Typ hat helle Haut, wenig Sommersprossen, blonde bis braune Haare, schnell ein Sonnenbrand und eine schwache Bräunung. Eigenschutzzeit: 10 bis 20 Minuten

Typ 3: ist normal empfindlich und braucht hohen Sonnenschutz (Faktor 15 bis 25)
Dieser Typ hat eine helle bis hellbraune Haut, dunkelblonde bis braune Haare, seltener Sonnenbrand, und wenn einen mäßigen. Gute Bräunung sind die Kennzeichen dieses Typs. Eigenschutzzeit: 20 bis 30 Minuten

Typ 4: ist wenig empfindlich und braucht Sonnenschutz für vorgebräunte Haut (Faktor 10 bis 15). Er hat braune bis olivfarbene Haut, keine Sommersprossen, dunkle bis schwarze Haare, kaum Sonnenbrand und eine sehr gute, dauerhafte Bräune. Eigenschutzzeit: ca. 40 Minuten

Eigenschutzzeit bedeutet: Zeitspanne bis zum Auftreten eines Sonnenbrandes bei ungeschützter Haut

Und beim Eincremen nie die besonders gefährdeten Hautstellen vergessen. Das sind die Hautpartien, auf die die Sonne senkrecht auftrifft, wie zum Beispiel der Fußrücken, Nasenrücken und die Schultern. Und sehr oft wird vergessen, die Ohren einzucremen.

Zusätzlichen Schutz der Haut von Innen bieten Tabletten mit Calcium. In Apotheken gibt es Kombinationspräparate aus Calcium, Zink und Vitaminen, die nicht nur prophylaktisch als Hautschutz von Innen wirken, sondern auch zur Regeneration bereits gereizter Haut beitragen sollen. Hautzellen werden so vor oxidativem Stress besser geschützt. Um die Haut bereits im Vorfeld auf die UV-Belastung vorzubereiten, sollte mit der Einnahme idealerweise zwei Wochen vor der ersten Sonnenbestrahlung begonnen werden. Anschließend wird empfohlen, das Präparat den ganzen Sommer über durchzunehmen.

Wenn nackig, dann bitte knackig

Wenn es heiß wird, sieht man vermehrt viel nackte Haut. Knackig sollte sie dabei aussehen, von Kopf bis Fuß. Gepflegte Haut sieht besser aus und fühlt sich auch besser an. Wie kann man nun optisch das Beste herausholen?

 

Leicht gebräunt statt Käsefarben

Quarkig weiße Haut sieht selten frisch und knackig aus. Nur wenn die Haut gut durchblutet ist, kann sie attraktiv wirken. Das ist jedoch eher selten anzutreffen. Was also tun?
Keinesfalls – niemals – never deshalb ins Solarium gehen. Diese Bräunungshöllen sind Haut-Altmacher mit Lichtgeschwindigkeit.

Viel besser, weil hautschonender sind Selbstbräuner.

Einfach auftragen, und schon nach ein, zwei Stunden hat die Haut einen goldig bräunlichen Look, fast wie nach einem Strandurlaub.
Schädlich sind solche Produkte nicht, weil ein Zuckermolekül namens DHA (Dihydroxyaceton) mit den Aminosäuren der oberen Hautschicht eine chemische Reaktion entstehen lässt. Dabei entwickeln sich feine braune Pigmente, die oberflächlich für einen bräunlichen Hautton sorgen. DHA ist völlig unbedenklich, denn es ist ein Stoff, der im Körper selbst vorkommt.
Die Bräunung der Haut entsteht nach dem Auftragen des Produkts, frühestens nach einer Stunde. Nach rund sechs Stunden ist der Prozess abgeschlossen. Wer also leicht gebräunte nackte Haut beim CSD zeigen will, sollte den Selbstbräuner am besten einen Tag vorher verwenden. Wichtig ist, vor der Anwendung des Produkts im Gesicht oder am Körper vorher ein Peeling zu machen. Dadurch werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Bräune wird so nicht scheckig. Übrigens ist ein Selbstbräunungsspray für die Anwendung am Körper am einfachsten. Für Gesicht und Hals empfiehlt sich eher eine Creme oder Lotion.
Und bitte beachten: Eine mit Selbstbräuner getönte Haut braucht trotzdem einen Sonnenschutz.

Gepflegt statt geknittert. Erfrischt statt verschattet.

Wer in der CSD-Woche viele Veranstaltungen und Partys besucht, sieht schnell die Spuren dieser Aktionen. Dunkle Schatten, Knitterfältchen, Schwellungen unter den Augen... Das wirkt selten attraktiv und stört einen selber am meisten. Schnelle Problemlöser sind also gefragt.

Der Anti-Knittereffekt

Wunder kann bislang keine Creme der Welt vollbringen. Aber durch gezielte Pflege lässt sich manches bessern. Besonders im Bereich der Augenumgebung. Gegen Knitterfältchen helfen Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Creatin und Kollagen besonders gut. Sehr angenehm und schnell in der Anwendung sind Pflegeprodukte mit einem Applikator-Roll-on.

Das Anti-Kissen

Besonders morgens nach dem Aufstehen können die Augen sehr verquollen aussehen. Die Lymphflüssigkeit hat sich gestaut. Gegen Augenschwellungen kann in Augenpflegeprodukten der Wirkstoff Koffein oder auch ein Mikroalgen-Extrakt helfen.

Das Anti-Panda-Auge

Besonders unfit sieht Mann aus, wenn dunkle Schatten unter den Augen zu sehen sind. Solche oft bläulich oder bräunlich wirkenden Hautpartien entstehen unter anderem durch Schlafmangel, Stress, mangelnde Blutzirkulation, Pigmentstörungen oder durchschimmernde Äderchen. Es gibt seit kurzem spezielle Pflegeprodukte, die die Mi­kro­zirkulation anregen sollen und diese Probleme mildern können. Optisch schnelle Hilfe bieten abdeckende und aufhellende Produkte, die zum Teil sogar gleichzeitig pflegen und abdecken.
Perfekt kaschieren lassen sich dunkle Schatten unter den Augen mit flüssigen oder cremigen Concealern, zu Deutsch Abdeckprodukten. Diese gibt es in zahlreichen Varianten, ob cremig im Tiegel oder in speziellen Applikatorstiften. Zu finden sind solche Präparate im Make up Regal in Drogerien. Nie zu dunkel wählen. Eher eine sehr helle Variante nehmen und diese nur sehr sparsam auf die Augenschatten verteilen.

Sieht das gesamte Gesicht müde aus?

Dann kann eine Gesichtsmassage helfen. Wer sich mit Pflegecremes behandelt, für den ist das ohnehin beim Eincremen ein Pflichtprogramm. Durch streichende Gesichtsmassagen wird das Gewebe besser durchblutet, die Zellaktivität, der Lymphfluss und die Sauerstoffversorgung werden stimuliert Das Hautbild verbessert sich somit langfristig. Auch Mimikfalten können dadurch etwas entspannt werden.
Gegen morgendliche Schwellungen unter den Augen hilft es, eine Creme aufzutupfen und diese dann mit Zeige- und Mittelfinger sanft einzuklopfen. Beginnend bei der Nasenwurzel, dann über das Jochbein Richtung Schläfen. Anschließend von den äußeren Augenwinkeln unter den Brauen zurück bis zur Nasenwurzel klopfen.

Frisch bleiben

Nehmen wir nun mal an, dass der Sommer 2013 wieder ein Sommer wird, „wie er früher einmal war“, das heißt „mit Sonnenschein von Juni bis September“. Das bedeutet somit, dass wir wieder das fühlen könnten, was uns sonst nur noch in der Sauna gelingt, nämlich Schwitzen. Und dabei will man natürlich trotzdem frisch bleiben und gut riechen. Den Duft von Zitrusfrüchten mag fast jeder. Besonders in der (hoffentlich) warmen Jahreszeit wirkt er erfrischend. Unter der Dusche kann man zu einem Duschgel und zu duftenden Shampoos mit ätherischen Ölen aus Zitrusfrüchten greifen. Besonders das erfrischende Aroma von Zitrone und Petitgrain kann schnell wieder fit machen.

Düfte – ungewollte und gewünschte

Zur Vermeidung von unangenehmen Körpergerüchen ist ein Deo natürlich obligatorisch. Wer sehr stark schwitzt, kann auch ein Antitranspirant verwenden, welches die Schweißbildung etwas hemmt.
Im Sommer kann man durch den Geruch von Zitrusfrüchten, wie zum Beispiel Bergamotte, Petitgrain oder Mandarinen, den Körper und darüber hinaus auch den Geist beleben. Allen Zitrusdüften gemeinsam ist eine stimmungsaufhellende und entspannende Wirkung.
Jede Zitrusfrucht soll sogar ihre eigene belebende Wirkung besitzen:

 

  • Kreativitätsfördernd sollen einige Tropfen ätherisches Öl von Bitterorangen wirken, etwa im Büro.
  • angerine ist eine Art Mandarine mit orangerotem Fruchtfleisch. Sie soll die Abwehrkräfte stärken und bei Erschöpfungssymptomen stimulierend wirken.
  • Die Extrakte aus Bergamotte wirken stimmungsaufhellend und gleichzeitig entspannend. Vorsicht jedoch mit dieser Substanz in der Sonne, denn Bergamotte macht die Haut lichtempfindlich und es können braune Pigmentflecken entstehen.
  • Petitgrain, das aus den Blättern, Zweigen und unreifen grünen Früchten der Bitterorange gewonnen wird, soll die Konzentration fördern und macht schon am frühen Morgen munter.
  • Übrigens: Wer gerne etwas jünger wirken möchte, ohne dafür viel kosmetischen Aufwand zu betreiben, der greift einfach zu den Aromen von rosa Grapefruits. Personen, die danach duften, werden um bis zu sechs Jahre jünger geschätzt.

Zum Schluss noch ein Tipp für die Tage nach dem CSD.
Sollte das Wetter tatsächlich schön bleiben, aber die Urlaubstage bereits vorbei oder noch in weiter Ferne sein, dann kann ein heißer Sommertag für all diejenigen purer Stress sein, die im Büro, bei Meetings oder auf Veranstaltungen sitzen und dabei einem Dresscode wie Hemd und Blazer folgen müssen. Wer dabei ins Schwitzen kommt, kann das trotzdem unsichtbar halten. Es gibt dafür sogenannte Achselpads, die die Kleidung vor Schweißflecken schützen. Auch wenn’s heiß hergeht – äußerlich bleibt man so ganz cool.

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