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Augengesundheit
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Augengesundheit Alles Wissenswerte auf einen Blick!

kk - 05.12.2022 - 17:00 Uhr

Auch unsere Augen sind zuweilen überarbeitet und das sieht man ihnen dann auch an: Gerötet, trocken und müde blicken sie uns im Spiegel entgegen, doch das muss nicht sein. Wir zeigen Euch wie man wieder einen frischen und klaren Blick bekommt!

Ursachenforschung:

Hauptsächlich ist die Arbeit an Bildschirmen, aber auch das Privatleben mit dem häufigen Blick auf Smartphone oder Tablet sowie das Streamen von Serien & Co. verantwortlich für unsere strapazierten Augen. Laut Studien nutzen wir diese Screens zu 60 Prozent mehr als vor der Pandemie und das setzt unseren Augen natürlich auch mehr zu – die Folge: Sie werden zu trocken und haben nicht genug Feuchtigkeit. Wenn man dazu noch zu Chips und Cola greift um beim Serienmarathon oder auch bei der Screenarbeit wach zu bleiben, schadet auch dies unseren Augen. Manchmal macht einem aber auch Mutter Natur zu schaffen und vor allem Pollenallergiker leiden an der so angepriesenen frischen Luft. Aber auch drinnen lauern Gefahren: Nicht nur unser gesamtes Wohlbefinden, auch unsere Augengesundheit wird vom Raumklima beeinflusst: Deshalb sollte man regelmäßig stoßlüften, um sauerstoffreiche und frische Luft hereinzulassen. Mit Zimmerpflanzen und Luftbefeuchter kann man für ausreichend Feuchtigkeit sorgen und in Sachen Licht sollte man auf Tageslichtlampen setzen, die am meisten die sonnenähnliche und beste Helligkeit simulieren.

Problemlösung:

Auch unsere Augen brauchen mal eine Pause und es gibt eine gute Faustregel, um sie zu entspannen, nämlich die 20/20/20 Regel: Alle 20 Minuten, 20 Fuß (es ist eine englische Regel, also hierzulande an die sechs Meter) für 20 Sekunden weg in die Ferne vom Screen schauen. Wenn man dies im Alltag schwerlich integrieren kann, dann öfter am Tag die Augen schließen oder den Blick aus einem Fenster schweifen lassen. Ein weiteres gutes Mittel sind Augentropfen mit Hyaluronsäure gegen trockene oder gereizte Augen. Für Allergiker gibt es spezielle Augentropfen, die so genannten Antihistaminika. Als Hausmittel empfehlen sich folgende Dinge: Einen Wattebausch in kalter Milch tränken sowie kalte Umschläge – also einfach nur einen Waschlappen in Eiswasser tränken. Abgekühlte Teebeutel (schwarzer oder grüner Tee, Kamillentee) sind ebenfalls beliebt bei derartigen Beschwerden.

Unsere Augen brauchen aber auch Nährstoffe von innen und nicht nur von außen: Dazu zählen verschiedene Mineralstoffe und Vitamine, besonders die B-Vitamine, oder auch Omega-3-Fettsäuren, diese finden sich in Walnuss- oder Leinölen sowie in Kaltwasserfischen. Auch die für gute Augen so berühmte Karotte mit ihrem reichhaltigen Gehalt an Vitamin A leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass uns unser Sehvermögen erhalten bleibt. Dass Karotten also gut für die Augen sind, ist keine Binsenwahrheit. Denn diese enthalten viel von diesem Wirkstoff, der das Hell-Dunkel-Sehen unterstützt. Betacarotin findet sich aber auch in Roter Beete, Kürbis oder Paprika. Wer sichergehen möchte, sich ausgewogen in Sachen Augengesundheit zu ernähren, setzt am besten auf viel Gemüse sowie Nüsse und Hülsenfrüchte auf seinem Speiseplan. Auch hier gilt: Die Abwechslung beim Essen macht den entscheidenden Unterschied – dann ist ab und an auch ein Burger drin.

Letzte Möglichkeit Augenlasern?

Es ist durchaus lästig, immer eine (Lese-)Brille bei sich tragen zu müssen oder wenn man sie einmal vergessen haben sollte, im Supermarkt die „kleine Schrift“ auf diversen Produkten nicht mehr lesen zu können... Für solcherlei Sehschwächen wird als Lösung des Problems das so genannte Augenlasern angepriesen, das eine 100-prozentige Sehkraft verspricht. Die „Lasik“ genannte Methode boomt bereits seit den 1990er Jahren und pro Jahr legen sich in Deutschland an die 90.000 Menschen unter den „Laser“. Klingt alles ziemlich easy, aber was sind die Risiken des Eingriffs?

Vor dem Eingriff steht der Gang zum Augenarzt und zum Optometristen: Letzterer vermisst das Auge exakt und ersteres untersucht die momentane Sehkraft genau. Beide entscheiden damit letztendlich, ob man für das Augenlasern überhaupt in Frage kommt. Hat ein Patient zum Beispiel gewisse Vorerkrankungen, wird von dem Verfahren – bei dem eine Linse direkt in die Hornhaut „eingearbeitet“ wird – abgeraten.

Sinnvoll ist das Prozedere vor allem für Menschen zwischen dem 20ten und 30ten Lebensjahr: In diesem Alter sind die Augen bereits so weit entwickelt, dass sich die Sehkraft nur noch minimal ändern wird und das Fixieren der Augenlinse keine Probleme darstellt. Ab Mitte 40 muss man leider einen allmählichen Verlust der Flexibilität bei der Linse hinnehmen, denn es dauert immer länger, um von fernen Objekten auf nahe gelegenen zu „zoomen“. Doch nicht nur das Alter spielt eine Rolle bei der Frage, ob Augenlasern für einen in Frage kommt: Die Spanne der Fehlsichtigkeit ist ein wichtiger Fakt, die laut dem Berufsverband der Augenärzte festgelegt ist.

Fazit: Man kann viel für seine Augen tun und mit den hier vorgestellten Methoden werden die Aussichten für die Augen auch wieder strahlender!

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