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Online-Hass beim ESC

Online-Hass beim ESC Nicht-binärer Nemo wird in den Sozialen Medien immer wieder angegriffen

ms - 18.04.2024 - 14:30 Uhr
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Das Thema Online-Hass lässt den Eurovision Song Contest nicht los – eben noch erklärte der Veranstalter, die Europäische Rundfunkunion (EBU), dass sie strikt gegen jede Form von digitaler Hetze gegenüber ihren ESC-Kandidaten vorgehen werde, nun meldet sich ein weiterer Teilnehmer zu Wort. Die Schweizer ESC-Hoffnung Nemo erklärte, massiv online angegriffen zu werden. 

Hass gegen queere Person

Der nicht-binäre Nemo gilt ganz im Gegensatz zum deutschen Beitrag als Favorit im Rennen um den ersten Platz, die Buchmacher sind entzückt und räumen Nemo reelle Chancen ein, tatsächlich ganz weit vorne zu landen – außer natürlich, das musikalische Multitalent lässt sich von den Angriffen die gute Laune vermiesen.

Tatsächlich scheint sein queerer Hintergrund auch der Hauptgrund für die hasserfüllten digitalen Attacken zu sein, wie Nemo jetzt erklärte und damit auch bewusst den Weg in die Öffentlichkeit geht. Auf Instagram schreibt der Musikstar: „Es geht mir nicht allzu gut heute. Es ist nicht immer einfach, stark zu bleiben und über transphobe und andere hässliche Kommentare hinwegzusehen. Es ist wirklich erschütternd für mich zu sehen, wie irgendjemand so hasserfüllte Sachen schreiben kann. Es stört mich, dass ich es nicht einfach ignorieren und mich auf all die Freude und Liebe um mich herum fokussieren kann. Ich arbeite daran.“

Viel Zuspruch für Nemo

Die darauf erfolgte Welle dürfte den Schweizer Musiker dabei durchaus gefreut haben, viele hundert User machten ihm Hoffnung, bedankten sich bei ihm und schicken ihm „virtuelle Umarmungen“ und Energie. 

Nemo betonte dabei bereits im Vorfeld, wie wichtig gerade der Eurovision Song Contest für die ganze LGBTI*-Community ist. Gegenüber CH Media erklärte er, dass die große Stärke des internationalen Musikwettbewerbs die gelebte Toleranz gegenüber allen möglichen Arten von Menschen sei. „So stelle ich mir auch eine ideale Gesellschaft vor.“ Außerhalb der ESC-Bubble muss daran offensichtlich noch gearbeitet werden. 

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