Direkt zum Inhalt

Vertrag über 10 Millionen? David Beckham soll womöglich Qatars Image aufpolieren

Von co - 08.02.2021 - 15:00 Uhr
David Beckham soll womöglich Qatars Image aufpolieren
Foto: © instagram.com_davidbeckham
ANZEIGE
Loading audio player...

Der ehemalige englische Fußball-Kapitän David Beckham soll einen äußerst lukrativen Vertrag mit dem LGBTI*-feindlichen Staat Qatar unterschrieben haben: Ihm sollen mindestens 10 Millionen Pfund dafür geboten worden sein, das schlechte Image des Staates aufzupolieren. Eine große Rolle soll dabei die Werbung für die Weltmeisterschaft 2022 sein.

In Qatar wird Homosexualität mit Haft, Auspeitschen oder sogar dem Tod bestraft – es gilt als zweitgefährlichstes Land für LGBTI*-Reisende. Noch 2007 zeigte Beckham sich laut der Daily Mail stolz darauf, eine LGBTI*-Ikone zu sein. Der neue Vertrag mit Qatar könnte seinem sorgfältig kultivierten Image also massiv schaden. Verschiedene Quellen sollen aber behaupten, dass Beckham versichert wurde, dass das Land seine LGBTI*-Politik lockern wird.

Beckham war von Anfang an für eine Austragung in Qatar: „Das ist es, worum es bei der Weltmeisterschaft geht – Ländern eine Chance zu geben, den größten Wettbewerb im Fußball auszurichten.“ Das verändere die Wirtschaft genauso wie das Leben der Menschen vor Ort.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

FalterGossip und Paranoia: Warum wir Promi-Verschwörungstheorien liebenndQueercore | Team Dresch: Die Schönheit der GleichwertigkeittazAusstellung, Buch und Queeres Leben: Sich von Arschlöchern nicht kleinkriegen lassenDER SPIEGELBerlin: Gedenkort für CSD-Anschlag zum dritten Mal attackiertAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie sollte das Abstammungsrecht für Regenbogenfamilien geregelt werden?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Indischer Infuencer geht viral

Sanket Coondapur sorgt für Aufsehen

Neue Instagram-Bilder rücken Sanket Coondapur ins Rampenlicht – der indische Fitness-Influencer findet zunehmend auch ein schwules Publikum.
Billy Porter macht Mut

Kampf gegen HIV-Stigma

Schauspieler Billy Porter spricht über sein Leben mit HIV, anhaltende Stigmatisierung und seine Botschaft an Menschen nach einer Diagnose.
Treffen im Badehaus

Troye Sivan schwitzt mit Kollegen

Troye Sivan, Elliot Page und Brandon Flynn treffen sich für eine Fotostrecke des New York Magazine in einem traditionsreichen Badehaus.
Westlife-Star verklagt Arzt

Magen-OP bei Mark Feehily

Der schwule Westlife-Sänger Mark Feehily verklagt einen Chirurgen: Eine Magen-OP soll schwere Infektionen und wiederkehrende Sepsis verursacht haben.
Ralph Siegel und der ESC

Neuer Anlauf mit Dschingis Khan 2.0

Nach schwerer Krankheit bewirbt sich Ralph Siegel mit einer neuen Generation von Dschingis Khan und einem besonderen Song abermals für den ESC.
Soft Cell nimmt Abschied

Almond warnt vor Homophobie

Marc Almond spricht über das Ende von Soft Cell, den Verlust von Dave Ball, seine schwule Vergangenheit und fortbestehende Homophobie.
Männlichkeit und Simonetti

Entertainer hinterfragt Klischees

Entertainer Riccardo Simonetti spricht über starre Männerbilder, erlebte Gewalt und seinen Weg zu einem selbstbestimmten Verständnis von Männlichkeit.
Elton John in London

Eröffnung der neuen Apple-Bühne

Elton John eröffnet die neue Apple Music Hall in London – danach folgen unter anderem Troye Sivan, Arlo Parks und Charli XCX.
Reue bei Cora Schumacher

Kontakt zu Ralf und David beendet

Cora Schumacher bereut ihre Ehe mit Ralf, spricht über den Bruch mit Sohn David und darüber, wie Ralfs Coming-Out sie beschäftigt hat.