Direkt zum Inhalt
Bande ritzt Schwulem ein Schimpfwort in den Hintern
Rubrik

Gedemütigt und entstellt Bande ritzt Schwulem ein Schimpfwort in den Hintern

co - 09.09.2021 - 12:00 Uhr

Ein 20-Jähriger war am Sonntagnachmittag um 17:15 Uhr auf dem Heimweg durch das Madrider Stadtteil Malasaña. Acht Vermummte verfolgten den jungen Mann bis zu seiner Haustür, wo sie ihn einkesselten und angegriffen. Dabei nannten sie ihn „ekelhaft“ und einen „Scheißefresser“.

Die Tat geschah mitten am Tag

Die Angreifer schlugen ihr Opfer so heftig, dass diesem die Oberlippe aufplatzte. Außerdem ritzten sie ihm mit einem Messer „maricón“(„Schwuchtel“) in die Gesäßhaut. Die Täter flüchteten unerkannt. Der Betroffene meldete sich später bei der Polizei. Diese war fassungslos ob der Selbstverständlichkeit, mit der die Angreifer am helllichten Tage zu Werke gingen. Bei den Ermittlungen konzentriere man sich laut elDario auf die Aufnahmen von Überwachungskameras aus der Umgebung und auf das Finden von Zeug*innen.

Politische Aktionen gegen Hassverbrechen

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez verurteilte den homophoben Angriff „aufs Schärfste“: „Wir werden das nicht hinnehmen und weiter für ein offenes und vielfältiges Land arbeiten, in dem niemand Angst haben muss, so zu sein, wie er ist, und in dem wir alle sicher und frei leben können.“ Die Abgeordneten sollten den Gesetzentwurf zur Gleichbehandlung von Minderheiten schnellstmöglich zu verabschieden. Zusätzlich will sich der Politiker laut Reuters am Freitag mit der Kommission gegen Hassverbrechen treffen.

Auch Interessant

LGBTI*-feindlicher Kandidat?

Manny Pacquaios will Präsident werden

Der Profi-Boxer Manny Pacquaio will Präsident der Philippinen werden. Vor einigen Jahren sagte er, Homosexuelle seien „schlimmer als Tiere“.
35 gemeinsame Jahre

Tom Ford trauert um Richard Buckley

Richard Buckley schlief im Alter von 72 Jahren friedlich in seinem Zuhause ein. Sein Ehemann Tom Ford und der gemeinsame Sohn waren an seiner Seite.
Kiew Pride 2021

7000 Demonstrierende in der Ukraine

Nachdem die Kiew Pride 2020 wegen Corona ausfiel, fand sie dieses Jahr mit etwa 7.000 Demonstrierenden unter starkem Polizeiaufkommen statt.
Angriff in San Diego

Schwuler Mann im Park verprügelt

Gersson Saavedra wurde von zwei Unbekannten verprügelt. Dabei erlitt er Rückenmarksverletzungen, eine gebrochene Augenhöhle und eine gebrochene Nase.
Jetzt ist es offiziell

Berlin als Regenbogen-Hauptstadt

In seiner letzten Sitzung vor den Neuwahlen erklärte der Berliner Landtag die Stadt zur „Regenbogenhauptstadt“ und „Freiheitszone“ für LGBTI*.
Grundgesetz für ALLE

Queerer Aktionstag

Die Initiative "GRUNDGESETZ FÜR ALLE" plant und veranstaltet, genau eine Woche vor den Bundestagswahlen, einen bundesweiten queeren Aktionstag.
Wegen Corona-Auflagen

Hong Konger Gay Games verschoben

Die ersten asiatischen Gay Games wurden wegen der strengen Corona-Einreisebeschränkungen in Hong Kong auf den November 2023 verschoben.
Nach gewalttätigem Angriff

Mann gründet LGBTI*-Support-Gruppe

Nachdem der Engländer Andrew James bei einem Ausgeh-Abend in Rotterdam angegriffen wurde, gründete er eine Support-Gruppe für LGBTI*.