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Neues Gesetz in Uganda Was vor sexueller Gewalt schützen soll, kriminalisiert Analsex

Von tr - 06.05.2021 - 12:05 Uhr
Was vor sexueller Gewalt schützen soll, kriminalisiert Analsex
Foto: © instagram.com_kagutamuseveni
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Uganda verabschiedet neues Gesetz

In Uganda wurde vom Parlament am Mittwoch, den 3. Mai ein Gesetz verabschiedet, welches in der Klausel 11 besagt, dass gleichgeschlechtlicher Verkehr weiterhin eine Straftat darstellt, selbst wenn er freiwillig stattfindet. Dazu zählt vor allem Analsex – mit Toys oder durch das männliche Geschlechtsorgan. Aus diesem Grund fordern LGBTI*-Mitglieder, dass der Präsident des Landes dies nicht unterschreibt.

Das eigentliche Ziel hinter der Neuerung

Das eigentliche Ziel des neuen Gesetzes war, Sexualdelikte zu vermeiden. Täter, die sexuelle Gewalt ausüben, sollen härter bestraft werden. Ein Hauptaugenmerk liegt auf dem Schutz der Opfer bei Prozessen dieser Art von Verbrechen. Die ugandische Polizei stellte fest, dass viele Personen im Land unter sexueller Gewalt leiden. Daher sind es positive Ziele, doch die Einschränkung der LGBTI*-Gemeinschaft passt nicht dazu. Bei der Gleichberechtigung aller Menschen versagt das Gesetz, berichtete 76crimes.com.

Schwule Männer werden kriminalisiert

Die SMUG ist ein Dachverband der LGBTI*s und befürchtet, dass die umstrittene Klausel im Gesetz das homophobe Umfeld bestätigt und verstärkt. Es sei von häufigeren Verbrechen gegenüber homosexuellen Menschen auszugehen. Außerdem schützt Absatz 11 nicht vor sexueller Gewalt und stellt sich gegen das Recht für Gleichheit, das für alle besteht. Daher soll der Präsident laut SMUG dem Gesetz nicht zustimmen. Sie fordern, die Abschnitte, welche die Gleichheit der Ugander beeinträchtigt, zu prüfen und zu überarbeiten.

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