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Papst verfasst Brief an Pater Zärtlichkeit, Mitgefühl und Nähe – danach sollten Gläubige streben

Von tr - 28.06.2021 - 14:00 Uhr
Papst verfasst Brief an Pater // © instagram.com/franciscus
Foto: Papst verfasst Brief an Pater // © instagram.com/franciscus
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Der Papst schrieb einen handschriftlichen Brief an einen US-amerikanischen Seelsorger namens James Martin. Dieser führt sein Apostolat in der LGBTI*-Gemeinschaft aus. In seiner Nachricht ließ Papst Franziskus ihn wissen, dass „Gott jedem Einzelnen seiner Kinder mit Liebe entgegenkommt und sein Herz offen für jeden“ sei. Dieses Schriftstück veröffentlichte der Empfänger auf Twitter.

Ein Webinar war Auslöser für den Brief

Das Webinar „Outreach 2021“, welches von dem Jesuiten organisiert wurde, war Auslöser für den Brief und die Wertschätzung des Papstes. Dabei ging es um Vorträge und Gebete an katholische LGBTI*-Mitglieder. Weiter schrieb Franziskus, dass „der Stil Gottes drei Züge habe: Zärtlichkeit, Mitgefühl und Nähe“. Er führte fort, dass er in James sehe, dass dieser nach dem gleichen Stil arbeite. Der Papst meinte, er bete dafür, dass der Seelsorger stets so weitermache und für alle Männer und Frauen da sei. Er bedankte sich für James Arbeit.

Zwei Seiten einer Medaille

Doch nicht jeder unterstützt den Weg des Paters. Dieser sucht nach respektvollen Mitteln, die Kirche an LGBTI* anzunähern. Queere Gläubige unterstützen das, da sie oft auf Ablehnung stoßen, doch viele Katholiken lehnen diese Haltung ab und kritisieren sie. Papst Franziskus empfing James Martin zuvor in einer Privataudienz in Rom im Oktober 2019, berichteten die Vatican News.

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