Direkt zum Inhalt
Ex-UFC-Kämpfer Alistair Overeem übers Pro-Wrestling
Rubrik

„Westling ist schwul“ Ex-UFC-Kämpfer Alistair Overeem übers Pro-Wrestling

co - 25.08.2021 - 14:00 Uhr

Der Niederländer Alistair Overeem war lange bei der Ultimate Fighting Championsip (UFC), der US-amerikanischen Mixed-Martial-Arts-Organisation, aktiv. Als er bei „The MMA Hour“ mit Ariel Helwani zu Gast war, beschrieb der Kickboxer Pro-Wrestling als „schwul“.

Kein Fan des modernen Pro-Wrestlings

Overeem war eigentlich in der Sendung, um seinen kommenden Glory-Kickboxing-Titelkampf im Schwergewicht gegen Rico Verhoeven anzukündigen. Helwani lenkte das Gespräch auf die Rückkehr des ehemaligen UFC- und WWE-Champions Brock Lesnar zum WWE SummerSlam. Overeem erzählte, wie sehr er Hulk Hogan und „Ultimate Warrior“ als Kind geliebt habe. Das moderne Pro-Wrestling kann er jedoch nicht leiden: „Neulich erst habe ich wieder auf YouTube geschaut – und, oh mein Gott, ist der Kram lahm. Was diese Typen machen ist […] gestellt. Es ist bescheuert. Es ist schwul. Es macht überhaupt keinen Sinn.“

Moderator entschuldigt sich

Gegenüber Outsports entschuldigte sich ein sichtlich schockierter Helwani für Overeems Homophobie: „Es tut mir wirklich leid, dass das passiert ist. Ich wünschte, er hätte das nicht gesagt, um seinen Standpunkt zum Thema Pro-Wrestling zu beschreiben. Ich kenne Alistair als gute, anständige Person und habe mit mir gerungen, ob ich das in dem Moment ansprechen solle […] und werde auch noch eine Weile darüber nachdenken. Ich entschuldigte mich aufrichtig bei allen, die der Kommentar verletzt hat.“

Auch Interessant

Wegen homosexuellem Gast

Mann tötete seinen Stiefvater

Der 23-jährige Christian A. Smith erschoss seinen Stiefvater, den 43-jährigen Dennis McKenzie, wegen eines Streits um einen homosexuellen Gast.
Hohe Steuern in den USA

Für LGBTI* ist Heiraten manchmal teuer

Da LGBTI*-Ehepaare häufiger kinderlos und daher beide Partner daher voll berufstätig sind, müssen sie in den USA oft mehr Steuern zahlen als Singles.
EMAs in Ungarn

MTVs Botschaft gegen LGBTI*-Hass

Am 14. November finden die MTV Europe Music Awards in Ungarn statt – trotz, oder wohl eher wegen dessen neuesten LGBTI*-feindlichen Gesetzen.
Trauer in der Community

Fotograf Rüdiger Trautsch verstorben

Trauer in der queeren Community. Der Hamburger Fotograf Rüdiger Trautsch ist nach längerer schwerer Krankheit am 20. Oktober 2021 verstorben.
Ihre Ansichten waren zu extrem

LGBTI*-feindliche Organisation verboten

Die menschenverachtende Einstellung des Männer-Staats ging sogar Russland zu weit: Die Organisation wurde als zu radikal und extremistisch verboten.
Abschieben mit allen Mitteln

USA wollte Pat Patterson loswerden

In den 60ern hatte die US-Regierung mehrfach versucht, Patterson „homosexuelle Aktivitäten“ zu bescheinigen, um ihn nach Kanada abschieben zu können.
LGBTI*-feindliche Kommentare

Netflix hält an spanischem Manager fest

Netflix entschied sich dazu, einen hochrangigen leitenden Angestellten zu behalten, der wegen „aggressivem und einschüchterndem“ Verhalten auffiel.
Radikale Politik in Texas

Info über Suizid-Hotline gelöscht

Das texanische Familienministerium löschte zwei Webseiten mit Informationen für LGBTI*-Jugendliche. Darunter auch eine Hotline zur Suizid-Prävention.
Ausgeraubt und angezündet

Jugendlicher in die Falle gelockt

Statt eines Dates erwarteten einen 18-jährigen Jamaikaner drei Männer, die ihn entführten, ausraubten, anzündeten und zum Sterben zurückließen.