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Ich bin dann mal Campen! // © lncreativemedia
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Ich bin dann mal Campen! Vollgepackt mit nützlichen Infos

kk - 10.09.2021 - 09:00 Uhr

Die Reiselust ist trotz – oder wegen Corona? – ungebrochen hoch und ein Trend hat sich dabei als sehr praktisch erwiesen: Campen! Mit dem eigenen „Hotel“ reisen, alleine, zu zweit oder mit Freunden: Man ist dabei einfach frei und flexibel. Wer nun sofort in ein Wohnmobil steigen möchte, sollte vorher unsere Tipps durchlesen. Diese sind vollgepackt mit nützlichen Infos, damit der erste Camping-Trip das reinste unbeschwerte Vergnügen wird!

  1. Welches Reisemobil ist geeignet?
    Wer bereits ein eigenes Reisemobil hat, kann diesen Punkt überspringen. Wer nicht, muss überlegen, was er will bzw. braucht: Camper, Wohnmobil, Kastenwagen, Wohnmobil oder vielleicht Bulli? Wer zum ersten Mal einen solchen Urlaub plant, leiht sich am besten ein Wohnmobil und hat so schon mal einen ersten Test. Auch in den folgenden Ferien kann man Dinge ausprobieren bis man weiß, was man braucht. Wer unabhängig sein möchte, hat idealerweise Dusche und Klo mit an Bord sowie eine gemütliche Sitzecke für die regnerischen Tage. Es gibt auch vorab ein paar bürokratische Dinge zu checken: Habe ich den richtigen Führerschein? Wie viele Personen dürfen mitfahren? Was sind die genauen Maße meines Reisegefährts?
     
  2. Wann bin ich startklar?
    Vor Abfahrt sollte man unbedingt ein paar technische Dinge überprüfen, um stressige Situationen zu vermeiden: der Zustand der Batterie, die Reifen samt Luftdruck, wie sieht es mit der Gasflasche aus sowie mit der Pumpe am Wasserhahn? Und ist der Wassertank sauber? Na dann, los geht’s!
     
  3. Wohin will ich und wie komme ich dahin?
    Auch wenn Camping zu spontanen Aktionen geradezu einlädt, sollte man seine erste Reise zumindest grob vorplanen. Das Ziel sollte über eine gute Infrastruktur verfügen, ein angenehmes Klima haben und gute Campingplätze. Am besten man bucht bereits vorab einen solchen Platz, dann kann man sich ein paar Tage an diesen Urlaubsstil gewöhnen und spontanere Etappen einplanen. Das ist auch schon das richtige Stichwort – immer in Etappen planen, die am besten auch nicht tu lang sind. Idealerweise nutzt man eher Landstraßen als die Autobahn, so ist der Urlaub gleich erholsamer und entschleunigt. Schöne Anfänger-Camping-Reiseziele sind hierzulande und Österreich, innerhalb Europas empfiehlt sich Frankreich, Dänemark, Kroatien oder Norwegen. Wer fortgeschritten ist, kann auch weiter fort planen: Herrlich ist Australien oder Kanada für Camper!
     © ewg3D
     
  4. Welcher Stellplatz eignet sich?
    Bei dieser Art von Urlaub gibt es drei Möglichkeiten für die Übernachtung: Ausgewiesene Wohnmobilstellplätze, Campingplätze und das Freistehen, also Wildcampen. Vorab muss man immer überlegen, ob man einen Stromanschluss oder Wasser braucht. Manchen ist auch WLAN oder ein guter Internetanschluss wichtig, andere legen Wert auf einen Waschsalon. Die schönsten Campingplätze findet man unter dem Stichwort „Natur Campingplatz“. Ist man dort angekommen, sucht man sich am besten ein Plätzchen im Schatten und dies eventuell schon beim Buchen anfragen. Der Stellplatz sollte auch nicht direkt bei den Sanitäranlagen sein, das ist zwar vielleicht praktisch, aber auch ziemlich laut. Sehr abgelegene Plätze haben allerdings auch oft sehr schlechten Internetempfang, also ist es hier wie meistens im Leben auch: Ein Mittelding ist ideal.
     
  5. Und wenn ich lieber Wildcampen will?
    Ein gebuchter Campingplatz hat den Vorteil sicher zu sein. Alternativ kann man sich auch auf Bauernhöfen oder Weingütern einbuchen, aber viele wollen am liebsten Wildcampen. Hierbei gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Denn wildes Campen ist in Deutschland (wie im restlichen Europa übrigens auch) verboten. Aber: Es ist erlaubt, einmalig – also für eine Nacht – im Wohnmobil im öffentlichen Raum zu übernachten, damit die so genannte Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt wird. Vorab sollte man dazu die Vorgaben im jeweiligen Land checken. Ist man mit dem Zelt unterwegs, gibt es ausgewiesene Plätze.
     
  6. Wie packe ich mein Wohnmobil richtig?
    Selbst Kofferpacken ist ja eine Kunst für sich, wie stelle ich das nun für ein Wohnmobil an? Die erste und zugleich wichtigste Regel lautet: Das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten! Dann wie folgt vorgehen: Schwere Sachen nach unten, leichte Dinge nach oben. Dinge, die man oft braucht, so verstauen, dass man schnell und leicht an sie herankommt. Und auch Dinge wie Warnweste, Warndreieck oder Wagenheben sollten immer gut erreichbar sein. Bei der Fahrt gibt es übrigens nichts Nervtötenderes als aufgehende Schubladen oder klapperndes Geschirr, weshalb man vorher in ein gutes Aufbewahrungssystem investieren sollte. Spanngurte, die Tische und Stühle festhalten, sind ebenfalls praktisch und schützen einen zudem bei Vollbremsungen. Außerdem weiß man aus Erfahrung: Man packt immer zu viel ein... Bewährt hat sich auch beim Campen das „Zwiebel-Prinzip“: Kleidung für sieben bis zehn Tage, die man immer wieder minimalistisch neu kombinieren kann. Ansonsten empfiehlt es sich eine gelassene und freundliche Grundstimmung mit einzupacken. Und damit: Gute Fahrt!

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