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Ein Zuhause zum Wohlfühlen Kapitel II – Die Küche

kk - 08.01.2022 - 10:00 Uhr

Die besten Partys finden in der Küche statt, heißt es ja. Und damit dieser wichtige Raum in der Wohnung auch ideal eingerichtet ist, um zu feiern, zu kochen, zu schlemmen, zu genießen und sich schlicht rundum wohlzufühlen, haben wir hier einige Tipps für Euch:

Welcher Küchentyp bin ich überhaupt?
Plant man den Einbau einer Küche, wird man förmlich erschlagen von all den Möglichkeiten: Brauche ich eine Küchenzeile, eine L- oder U-Form, eine Kücheninsel oder eine Wohnküche oder doch lieber die praktische Einbauküche mit gesondertem Esstisch? Und welche Küche braucht mich überhaupt? Denn dieser Ort in der Wohnung ist mehr als nur Platz zur Essensaufnahme und Essenszubereitung, weshalb man sich erst einmal selbst befragen sollte, bevor man zum Küchenkauf schreitet:

  • Soll meine Küche geselliger Treffpunkt zum gemeinsamen Feiern und Kochen werden?
  • Sollen hier zukünftig nur Speisen zubereitet werden und dann in einem anderen Raum gegessen werden?
  • Soll genügend Stauraum vorhanden sein, damit man sich hier beispielsweise auch eine Speisekammer einrichten kann?

Ist man sich schließlich über diese (und vielleicht noch weitere individuelle Fragen) im Klaren, kann man sich die verschiedensten Küchenformen in Ruhe ansehen und dann aussuchen. Wir stellen Euch als Hilfe im Folgenden die beliebtesten und verbreitetsten vor:

Küchenzeile
Einzeilig und effizient, denn hier können alle notwendigen Geräte und Schränke an einer Seite der Wand Platz finden. Die Küchenzeile eignet sich also vor allem für schmale und kleine Räume, die Länge sollte aber drei Meter nicht unterschreiten. Bei dieser Variante spielen Hoch- und Hängeschränke eine wichtige Rolle, denn sie halten die Arbeitsplatte frei und sind Stauraum für Kleingeräte wie Toaster oder Kaffeemaschinen. Diese budgetfreundlichste Küchenform platziert Schränke, Spüle und Elektrogeräte praktisch nebeneinander und tiefe Unterschränke oder Apothekerauszüge verschaffen zusätzlichen Platz.

Passt zu wem? Geeignet für Singles sowie kleine Haushalte

Zweizeilige Küche
Hier sind die Zeilen meist gegenübergestellt, aber es gibt auch die L-Form. Diese Art der Küche hat den enormen Vorteil, mehr Arbeitsfläche und Stauraum zu bieten. Sie finden auch Platz in kleinen Räumen, jedoch sollte man mindestens 120 Zentimeter Abstand zwischen den Zeilen einplanen, so dass man bei geöffnetem Schank noch bequem stehen kann. Zudem spart man hier natürlich Arbeitswege ein und kann sich effizient dem Kochen & Co. widmen.

Passt zu wem? Dem praktischen Typ, der sich eine reine Arbeitsküche wünscht, aber auch zu mittelgroßen Haushalten wie WGs, weil man einen großen Stauraum hat.

L-Küche
Diese Form ist sehr beliebt, da sie sich in fast jedem Raum realisieren lässt: Egal ob klein oder groß, diese Winkelküche braucht nur zwei aneinandergrenzende Wände, man kann aber auch einen Teil in den Raum hineinragen lassen, so dass man so auch einen Raumtrenner oder eine Esstheke integrieren kann und dadurch eine Wohnküche zaubert. In dieser L-Küche findet sich viel Stauraum, größere Arbeitsflächen oder flexiblere Elemente wie Drehkarusselle.

Passt zu wem? Menschen, die sich die Küche variabel halten und Wohn- und Kochplatz miteinander kombinieren wollen.

U-Küche
Wer diese Form will, braucht viel Platz und einen quadratischen Raum: Sie besteht aus drei aneinander angrenzende Küchenzeilen, die dabei verschieden lang sein können. Meist steht dabei eine Zeile frei, die dann als Bar oder Essplatz genutzt werden kann. Wichtig ist bei dieser Form jedoch nur an einer der drei Seiten Ober- und Hochschränke anzubringen, da man sich sonst schnell „umzingelt“ fühlt.

Passt zu wem? Sie ist ideal für Familien und Wohnküchen, in denen viel und oft gekocht wird – aber auch gefeiert wird.

G-Küche
Eigentlich ist sie nur eine Weiterführung der U-Küche, denn man bringt hier einfach nur eine zusätzliche kurze Zeile aus Unterschränken an einen Schenkel an. So entsteht eine Art Halbinsel in der Küche, die freundlich dem Raum zugewandt ist und die man als Durchreiche, Theke oder auch Essplatz nutzen kann. Nur wer wirklich viel Platz hat, kann sich eine solche Form einbauen lassen, empfohlen ist eine Raumgröße von mindestens 12 bis 14 qm.

Passt zu wem? Großfamilien oder Wohngemeinschaften, bei denen sich der Großteil des Lebens eben in der Küche abspielt.

Küche mit Kochinsel
Auch Kücheninsel genannt, ist diese Form eine Mischung aus unterschiedlichsten Küchenideen, so dass sie auch ganz unterschiedlich aussehen und kombiniert werden können. Wichtig ist dabei nur, dass die Raumgröße mindestens 15 qm beträgt, denn och so kann ein praktischer wie nötiger Mindestabstand zwischen der Insel und den Schränken eingehalten werden. Welche Geräte man dann wo installiert, hängt dann nur noch von den eigenen Vorlieben ab.

Passt zu wem? Individualisten, Kochfans und flexiblen wie freiheitsliebenden Personen.

Und nun – was soll dein Küchenherzblatt sein?

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