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Ab in die Küche!
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Living Ab in die Küche!

kk - 16.09.2022 - 17:00 Uhr

Wie heißt es doch so schön? Die besten Partys finden in der Küche statt! Als zentraler Raum in einer Wohnung, in dem man sich gerne trifft, quatscht oder kreativ beim Kochen entfaltet, sollte man ihn nicht vernachlässigen, sondern stets liebevoll behandeln. Die Küchentrends 2022 helfen bestimmt mit der einen oder anderen Idee beim Dekorieren oder Einrichten!

Natürlich Natürlichkeit

Natürlich ist das Thema Natürlichkeit auch bei den Küchentrends des Jahres ganz vorne dabei: Natürliche Materialien wie Holz, aber auch unterschiedliche Steinarten, verleihen dabei vor allem minimalistisch gestalteten Küchen Tiefe, altern mit Würde und sind einfach zeitlos. Holzküchen sind ebenfalls ein wichtiger Trend 2022 und wirken besonders luftig.

Modern mit Zusatzfunktion

Vor allem bei den Küchenarmaturen spielt dieser multifunktionale Trend eine wichtige Rolle: 2022 müssen diese mehr können als schick aussehen oder nur Spülwasser einlassen. Mit den neuen Armaturen kann man kochendes Wasser „zapfen“ und so praktisch Kaffee oder Tee machen sowie zum zum Pastakochen oder Gemüseblanchieren verwenden.

Schick gestreift

Wie schon bei den Mustern des Jahres, ist der Streifenlook auch bei den Küchentrends 2022 zu finden: Vertikal strukturierte Holzfronten sind hier das große Ding, ein Look, der so zeitlos ist wie ein gut geschnittener Nadelstreifenanzug. Zudem verleiht die feingliedrige Struktur Walnuss- oder Eichenküchenfronten einen gar dreidimensionalen Effekt.

Matt statt Hochglanz

2022 gilt: Matt ist das neue Hochglanz in der Küche! Von der Küchenfront über die Wandfarbe bis hin zu den Geräten unter oder auf der Arbeitsplatte – wo es bis vor wenigen Jahren noch glänzen und funkeln musste, erscheint uns heute eine matte Farbpalette. Dieses Matt macht jeden munter!

Dark Deko

Küchen im Jahr 2022 sind dunkel: Damit ist aber nichts düsterer gemeint, sondern ein elegantes wie zeitloses Schwarz oder Anthrazit. Das wirkt ganz besonders edel gemixt mit beinahe allen Holzarten. Wer Angst vor Öl- oder Mehlflecken hat: Diese neuen Küchen sind meist praktischerweise mit einer Anti-Fingerprint-Versiegelung versehen.

Softie? Gerne!

Dieser Trend klingt auf den ersten Blick wie das Gegenteil des „Schwarz-Hypes“, ist aber dessen wunderbare Ergänzung: Denn abgetönte Farben sind die ideale Kombination zu dunklen Nuancen. Rosa, Senfgelb oder Terracotta zaubern gemixt mit Schwarz erdige, moderne und coole Küchen.

Hübsche Handwerkskunst

Oberflächen oder Möbel, die von Hand gefertigt sind oder so aussehen, verschönern dieses Jahr ebenfalls unsere Küchen: Mit Materialkombinationen unterschiedlicher Arten wird dieses Trends besonders edel – so gesellt sich Glas zu Holz, Beton zu Metallen oder Edelstahl zu Marmor.

Filigrane Arbeitsplatten

Klingt wie ein Gegensatz, ist jedoch machbar: Filigrane Arbeitsplatten sind funktional und langlebig und sehen auch noch schick aus. Zum Beispiel mittels eines eleganten und sehr behaglich wirkenden Industrie-Looks, den eine Arbeitsplatte aus gebürstetem Edelstahl hier noch verstärken kann.

Edler Marmor

Diese Küche ist ein in Stein gemeißeltes Statement, denn Marmor liegt im Trend: der Stein wird dabei sowohl in hellen Weiß- und Beigetönen in die Küche eingearbeitet, aber auch in dramatischem Anthrazit entfaltet Marmor seine volle edle Wirkung. Aber Vorsicht: Wer von einer Marmorküche spricht, meint damit eigentlich meist Quarzit oder Keramik. Der eigentliche Werkstoff Marmor ist nämlich sehr empfindlich gegenüber Säuren wie Essig oder Zitrone, aber auch Wein und Öl, so dass er sich als Küchenarbeitsplatte nicht wirklich eignet.

Ab auf die Kochinsel!   

Auch Kücheninsel genannt, ist diese Form eine Mischung aus unterschiedlichsten Küchenideen, so dass sie auch ganz unterschiedlich aussehen und kombiniert werden können. Ob nostalgisch, klassisch oder minimalistisch, der Hauptcharakter bleibt: Das gemeinsame Kochen wird hier zum kommunikativen Erlebnis. Wichtig ist dabei nur, dass die Raumgröße mindestens 15 qm beträgt, denn so kann ein praktischer wie nötiger Mindestabstand zwischen der Insel und den Schränken eingehalten werden.

Klein, aber fein

Die klassische Küchenzeile ist einzeilig und effizient, denn hier können alle notwendigen Geräte und Schränke an einer Seite der Wand Platz finden. Die Küchenzeile eignet sich also vor allem für schmale und kleine Räume, die Länge sollte aber drei Meter nicht unterschreiten. Bei dieser Variante spielen Hoch- und Hängeschränke eine wichtige Rolle, denn sie halten die Arbeitsplatte frei und sind Stauraum für Kleingeräte wie Toaster oder Kaffeemaschinen. Diese budgetfreundlichste Küchenform platziert Schränke, Spüle und Elektrogeräte praktisch nebeneinander und tiefe Unterschränke oder Apothekerauszüge verschaffen zusätzlichen Platz.

Das Küchen-Wohn-Arbeitszimmer:

Mit Corona kam auch der Wohntrend Hoffice: dieses neue Kofferwort – bestehend aus „Home“ und „Office“ beschreibt, wie bei vielen Zuhause und das Büro schlagartig zusammenwachsen mussten: Dieser Trend dehnt sich nun auf die Küche aus, die harmonisch mit integriert wird. Die Küche wird hierbei als „Raum im Raum“ gestaltet, der Essbereich schließt sich harmonisch an und auch auch andere Funktionsbereiche, wie der Laptop zum Arbeiten, wandern in die Küche.

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