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Visitenkarte der Wohung // © saruservice
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Stiefkind Flur Die Visitenkarte der Wohnung aufwerten!

kk - 06.09.2019 - 07:00 Uhr

Eine neue Wohnung einzurichten ist aufregend und mit viel Liebe zum Detail werden Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Bad bedacht: An was die wenigsten jedoch denken, ist der Flur. Dabei ist doch dieser Teil des Zuhauses das Erste, was Besucher zu sehen bekommen. Zeit, sich Gedanken zu machen, wie man den Flur besser nutzt und welche Fehler man bei der Einrichtung vermeiden sollte!

Der Flur ist kein Durchgangszimmer:

Für die meisten ist die Diele ein Ort, in dem man schnell Schuhe sowie Jacke von sich wirft, um sich dann so schnell wie möglich in Küche oder Wohnzimmer zu verziehen. Und so sieht es dann im Flur leider auch aus: Wie in einem vollgestopften Ablagezimmer. Aber wer will schon so begrüßt werden, wenn er nach Hause kommt? Eben. Schenken Sie also dem Flur ein wenig Luft zum Atmen mit platzsparenden freundlichen Regalen und liebevollen Accessoires – so dass sie jedes Mal beim Heimkommen ein freundliches „Willkommen“ erwartet.

Der Flur verträgt keine klobigen Möbel:

Die wenigsten Flure sind weitläufig oder groß, so dass man hier taktisch in Sachen Einrichtung vorgehen muss: Wuchtige und klobige Möbel machen die Diele noch kleiner, auch wenn man gerade dort eigentlich große Schuhschränke oder Ablageplätze bräuchte. Einen schlauchförmigen Raum kann man aber auch mit zarten Leisten oder schmalen Regalen geschickt einrichten. Und in jeder Ecke ist beispielsweise Platz für eine schöne Pflanze, die auch den Flur aufatmen lässt.

Der Flur muss nicht immer weiß sein:

Gerne spendiert man dem Schlafzimmer eine warme Wandfarbe oder der Küche ein leuchtendes Gelb: Der Flur muss sich meistens mit langweiligem Weiß begnügen. Warum eigentlich? Wie schön ist es, wenn auch die Diele uns mit freundlichen Farben begrüßt oder die vielen Türen, die einen Flur ja meistens unterbrechen, in interessanten Farben strahlen. Auch dem Boden sollte Aufmerksamkeit entgegengebracht werden. Tipp hier: Ein in Längsrichtung verlegter Boden zaubert aus dem Flur einen Laufsteg.

Der Flur sollte nicht im Dunklen liegen:

Oftmals wird im Flur einfach eine einzige Lampe in der Mitte angebracht, so dass die Diele zu einem düsteren Ort verkommt: Meist ist dann auch der Blick in den oft verwendeten Spiegel dort eher trist. Dabei ist die Lösung des Problems so leicht – unterschiedliche Lichtquellen mit indirektem oder warmem Licht verschaffen interessante Akzente und bringen auch das Spiegelbild zum Strahlen.

Der Flur braucht auch einen Sitzplatz:

Egal wie schmal: Eine Sitzgelegenheit macht den Flur automatisch gemütlicher. Natürlich sollte man hier kein überdimensioniertes Sofa hineinquetschen, ein kleiner Hocker oder eine schicke Bank reichen schon aus, um Wohnlichkeit herzustellen. Zudem ist es praktisch, sich so die Schuhe zu binden und beim Heimkommen bietet sich der Sitzplatz auch als kleine Abstellmöglichkeit für Handtaschen, Mützen & Co. an.

Der Flur muss nicht in Schuhen ertrinken:

Der größte Feind des Flures sind die vielen Schuhe, die sich dort ansammeln und nach einer Weile stapeln. Dieses Problem kann man mit zwei Mitteln elegant lösen: Für optische Ordnung sorgen geschlossene Aufbewahrungssysteme und Disziplin sorgt für langfristige Ordnung. Das heißt, im Flur sind maximal zwei saisonale Paare sichtbar, der Rest wird im Schrank oder in Kartons im Keller aufbewahrt.

Der Flur ist bei Euch gar nicht vorhanden?

So viele Probleme ein Flur einrichtungstechnisch auch macht, noch mehr Probleme bereitet das Fehlen eines Flurs. Denn es gibt diese Wohnungen, bei denen man direkt im Wohnzimmer oder der Küche steht. Das ist dann natürlich eine echte Herausforderung, doch es gibt immer Ecken und Nischen neben der Tür, die zumindest für einen Korb oder Konsolen an der Wand reichen.

Verschenkt also nicht den – vielleicht noch so geringen Platz – des Flurs: Denn er ist das Entree zur Wohnung und verabschiedet beim Hinausgehen. Insofern verdient er auch Eure volle Aufmerksamkeit!

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