Direkt zum Inhalt
GZSZ startet Kampagne gegen LGBTI*-Hass
ANZEIGE

„Nichts gegen Heteros“ GZSZ startet Kampagne gegen LGBTI*-Hass

co - 24.08.2021 - 13:00 Uhr
Loading audio player...

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gehört für viele Deutsche zum Abendprogramm. Die RTL-Daily-Soap nutzt die Beliebtheit seit einigen Jahren auch, um sensible Themen anzusprechen. Die neueste Kampagne richtet sich gegen Homophobie.

Schwulenhass in der Sendung thematisiert

In der Soap wurde Yvonnes Sohn Moritz von zwei Brüdern brutal zusammengeschlagen – nur weil schwul ist und auf offener Straße zeigte, wen er liebt. Das daraus resultierende Trauma ist für viele LGBTI* in der Realität traurige Wirklichkeit. Daher kreierten die Macher*innen der Serie den Hashtag #NichtsGegenHeteros, um realem LGBTI*-Hass entgegenzuwirken.

Perspektivwechsel soll absurde Aussagen aufdecken

„Beleidigungen wie ‚ich hab nichts gegen Schwule, solange sie mich in Ruhe lassen‘ kann man ja beinahe täglich lesen. Durch die Umkehr wollen wir zeigen, wie verletzend, absurd und übergriffig solche Formulierungen sind“, erklärte Alexander Möllmann von der UFA Serial Drama laut Kino.de. „Und was machst du, wenn deine Kinder heterosexuell werden?!“, zitiert GZSZs Instagram-Account eine oft gestellte Frage. Ob das denn nicht komisch klinge. Genau solche Klischees und Vorurteile wolle die neue Kampagne aufdecken und entlarven. Schon jetzt gibt es einige Videos zur Kampagne mit Serien-Stars wie Wolfgang Bahro, Lennart Borchert, Ulrike Frank, Jan Kittmann, Olivia Marei, Valentina Pahde und Gisa Zach auf den Social-Media-Kanälen von GZSZ. Weitere Clips sollen folgen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Aus Scham wird Stärke

Vom Escort zum Tarot-Coach

Ein ehemaliger Gay-Escort macht persönliche Erfahrungen mit Scham und Trauma zum Ausgangspunkt für seine Arbeit mit Tarot.
Instagram greift durch

Heimliche Videos stoppen

Instagram verschärft den Kampf gegen heimliche Aufnahmen mit Smartbrillen und sperrt erstmals Konten mit Millionenpublikum.
Hass-Konferenzen in Afrika

Erweiterte Pläne für 2027

Ein afrikanisches Anti-LGBTIQ+-Netzwerk will seine Aktivitäten 2027 deutlich ausbauen und strebt langfristig Einfluss auf Gesetze an.
"Lächerlich" laut Sage Steele

Vorstellung bei Heimspiel

Ex-Moderatorin Sage  Steele hat die Vorstellung des neuen nicht-binären Maskottchens des Damen-Basketball-Teams Toronto Tempo "lächerlich" genannt.
Flucht in die Freiheit

Paradies mit Schattenseiten

Kap Verde gilt als sicherer Zufluchtsort für viele verfolgte homosexuelle Afrikaner – doch fehlende Asylregeln lassen viele in Unsicherheit zurück.
Der Druck zum Posten

Urlaub unter Beobachtung

Vor allem junge Menschen – auch viele queere – teilen ihren Urlaub selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Doch das Posten kann belastend werden.
Gewalt gegen queere Fahrgäste

Forderungen an Fahrdienst Uber

Ein schwerer Angriff auf eine trans* Frau in Kolumbien löst Forderungen nach besserem Schutz queerer Fahrgäste bei Fahrdienst-Apps wie Uber aus.
Allein in der Wohnung

Queere Menschen häufig betroffen

Rund 2,1 Millionen homosexuelle und queere Menschen leben allein, besonders ältere Menschen sind häufig davon betroffen.
Kritik an der US-Polizei

Queere Menschen im Fokus?

Eine neue Studie offenbart: In Kalifornien werden Menschen, die als trans* wahrgenommen werden, häufiger von der Polizei durchsucht und festgenommen.