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In einfachen Schritten die Einheimischen im Urlaub beeindrucken // © © Green Chameleon/Unsplash
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so geht's! In einfachen Schritten die Einheimischen im Urlaub beeindrucken

Redaktion - 26.08.2021 - 11:18 Uhr

Ist es wieder an der Zeit, sich auf den nächsten Urlaub vorzubereiten? Geht es auf eine Städtereise nach Spanien oder an die griechische Küste? Völlig gleich, worauf die Wahl letztlich gefallen ist, gibt es ausreichend Vorbereitungen zu treffen. Eine von ihnen ist die richtige Kommunikation vor Ort. Reicht Englisch aus oder sollte man nicht doch lieber ein bisschen die Landessprache beherrschen, um die Einheimischen zu beeindrucken?

Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen bei Sprachen

Wahrscheinlich haben wir alle schon einmal diese eine Begegnung mit einem ausländischen Urlauber gemacht, der sich fast die Zunge beim Versuch des Deutschsprechens abgebissen hat. Neben den diversen witzelnden Videos über „Kugelschreiber" und Co. auf Youtube wurde uns so schnell bewusst: Ja, es ist nicht einfach, Deutsch zu lernen. Und uns geht es meist genauso, wenn wir ein fremdes Land betreten. Immerhin für „bitte", „danke" und „tschüss" reicht es meist noch. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, sich ein wenig näher mit der jeweiligen Landessprache auseinanderzusetzen.

Die meisten Probleme beginnen für viele bereits in der Schule, wo irgendwann in der Englisch- oder Französisch-Klasse der Anschluss verloren - und später nie wieder gefunden - wird. Wer sich jetzt dennoch wieder an dieser einen Sprache versucht, der sollte leicht beginnen. Der Großteil der Unterhaltungen kann bereits mit wenigen hundert Wörtern verstanden werden. Das mag vielleicht keine flüssigen Gespräche mit den Einheimischen ermöglichen, aber immerhin für die Basics beim Einkauf im Supermarkt oder der Bestellung im Lieblingsrestaurant am Strand reichen.

Doch es gibt viele weitere nützliche Tipps, die das Erlernen einer Sprache vereinfachen. Neben der regelmäßigen Wiederholung von Vokabeln und Inhalten ist es laut Experten besonders nützlich, wenn man sich von Vornherein auf die richtige Aussprache konzentriert. Genau diese lässt sich nämlich im Anschluss nur noch schwer „reparieren". Am einfachsten gelingt es natürlich im Gespräch mit Muttersprachlern, die Aussprache richtig hinzubekommen. Wenn das nicht möglich sein sollte, tun es immerhin auch Videos oder ein Radiosender des entsprechenden Landes, wo zumindest passiv immer wieder Wertvolles aufgeschnappt wird.

 

Nicht alles gleichzeitig lernen // © Amador Loureiro/Unsplash

Nicht alles gleichzeitig lernen

Im Sommer geht es nach Portugal, im Winter dann nach Norwegen? So weit, so gut, doch gleichzeitig sollte man nicht mit dem Lernen der Sprachen anfangen. Das menschliche Gehirn tut sich deutlich leichter, wenn es einen Schritt nach dem nächsten gehen kann. Noch größere Probleme gibt es dann, wenn sich die Sprachen ähneln, etwa Spanisch und Französisch. Dies verlangsamt das Lernen so viel, dass sich der Aufwand kaum mehr lohnt. Insbesondere Angebote wie das Erlernen einer Sprache im Schlaf, wie es immer wieder einmal als besonders nützlich angepriesen wird, sei völliger Unsinn, vor allem dann, wenn die behandelten Vokabeln noch völlig unbekannt sind.

Besonders motivierend ist das Lernen der Sprache dann, wenn sich das Erlernte um die eigenen Interessen dreht. Wenn man etwa besonders gerne zu Ausstellungen geht, wäre das hiervon betroffene Vokabular besonders nützlich. Andere wiederum könnten sich leichter tun, wenn es sich um Sport, Bücher oder andere Hobbys handelt. Eines ist am Ende jedoch sicher: Wenn die Sprache zumindest zum Teil gesprochen wird, tut man sich vor Ort sicher leichter. Die Einheimischen sehen es schließlich stets gerne, wenn man sich bemüht und werden dadurch umso hilfsbereiter.

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