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Schönheits-OP Ich mach dir schöne Augen

kk - 01.06.2018 - 07:00 Uhr

Schönheits-OPs sind seit langer Zeit ein beliebtes Mittel, um verschiedene Bereiche seines Körpers zu verschönern. Nicht immer überwiegen die optischen Vorzüge. Häufig sind die einzelnen Operationen auch wichtig für die Gesundheit des Patienten. Ein Beispiel für eine häufig durchgeführte Operation ist die Augenlidstraffung. Daher befassen wir uns in diesem Text näher mit dem Thema.

Augenlidstraffung: Gewinnt Nutzen gegen Risiko?

Wenn die Haut an Spannkraft verliert, entstehen sogenannten Schlupflider. In der Regel ist das der Fall, wenn die Haut älter wird. Sie geht also einher mit dem Alter des Patienten. Allerdings gibt es auch Menschen, die an verkleinerten Augen leiden. Auch Tränensäcke sind in Deutschland weit verbreitet. Viele denken direkt an eine müde Erscheinung. Daher kann es auch immer wieder mit der dünnen Haut unter den Augen zusammenhängen. Auch Veranlagung spielt eine große Rolle. In allen Fällen kann eine sogenannte Augenlidkorrektur (med. Blepharoplastik) eine gute Lösung sein. Sie wird in der Umgangssprache auch Lidstraffung genannt und in der Regel direkt beim Chirurgen durchgeführt. Entweder wird sie unter lokaler Betäubung oder bei einer ambulanten Behandlung durchgeführt. Ein Klinikaufenthalt ist also nicht zwingend mit so einer Operation verbunden.

Was ist sinnvoll: Oberlidstraffung oder Unterlidstraffung?

Wenn Sie Probleme mit hängenden Oberlidern haben, ist die Oberlidstraffung eine sinnvolle Behandlungsmethode. Zwei gängige Techniken werden in diesem Bereich angeboten. Die erste Methode entfernt überschüssiges Fett, wodurch die erschlafften Hautpartien reduziert werden. Die zweite Methode ähnelt sich der ersten, allerdings wird hier vorausgesetzt, das viel Fettgewebe vorhanden ist. Dieses wird dann zuerst entfernt, ehe die Haut danach wieder gestrafft wird. Das Skalpell wird am Lidrand eingesetzt und sorgt so für eine optimale Behandlung.

Was passiert eigentlich vor der Augenlidstraffung?

Die Augenlidstraffung ist in jedem Fall kein kleiner Eingriff. Deswegen sollten Sie sich als Patient vorher gut informieren und eine Behandlung auch gut abwägen. Vor der Operation finden wie bei jedem anderen Eingriff natürlich die nötigen Beratungsgespräche statt. Auch Bilder von bereits durchgeführten Operationen können Sie sich normalerweise anschauen, um den Effekt besser vorauszusehen zu können. Mit Hilfe eines Schnittmeters ist der Arzt in der Lage zu erklären, von wo bis wo sich das Augenlid verändert. Trotzdem können natürlich jederzeit Nebenwirkungen auftauchen, die für ein etwas abgeändertes Resultat sorgen.

Wie ist der Ablauf bei der Operation?

Bei einer guten Vorbereitung auf die Operation erhalten Sie zuerst die Bepharoplastik, die für eine lokale Betäubung sorgt. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig und sollte auch bei Ihnen eher auf Unverständnis stoßen, wenn der behandelnde Arzt dies vorschlägt. Ein Schnitt mit dem Skalpell sorgt dann dafür, dass die Augenlidkorrektur erfolgt. Muskel- und Fettüberschüsse rund um das Auge werden in der Regel bei der Operation auch korrigiert. Diese werden entfernt und sorgen dafür, dass die Optik in Ihrem Augenbereich wieder ansprechend aussehen. Danach wird die Wunde vernäht und wird über die Laufe der Wochen vom Facharzt kontrolliert.

Wie geht es nach der Augenlid-OP weiter?

Nach der Operation müssen Sie sich auf geschwollene Augenlider einstellen. Diese sind ein Resultat von der OP und gehen in der Regel nach wenigen Tagen weg. Pflaster und Verbände decken die Stellen ab und können nach eigenen Tagen abgenommen werden. Auch Kühlpads sind ein beliebtes Mittel, das die Schwellung schnell und komfortabel lindert. Drei- bis viermal pro Tag sollten Sie die Augen nach der Operation kühlen. Die Fäden werden nach ein bis zwei Wochen gezogen.

Sind Narben oder andere Stellen sichtbar?

Eine Narbe ist normalerweise nicht mehr sichtbar. Sie verschwindet in der Oberlidfalte. Die hintere Lidfalte ist dafür zuständig und kann sich beim Schließen des Auges sichtbar machen. Darüber hinaus gibt es auch noch die
"Krähenfußfalte". Diese haben die meisten Menschen. Auch durch diese Falte ist die mögliche Narbe eigentlich nicht mehr zu sehen. Wenn der Eingriff vom Facharzt gut durchgeführt ist, werden Sie vor allem am Anfang mit Blutergüssen und blauen Flecken konfrontiert. Danach sollten die Schwellungen aber schnell und zuverlässig abklingen.

Wie hoch ist der Preis für die Augenlidkorrektur?

Wenn Sie Ihre Schlupflider korrigieren wollen oder eine anderweitige Lidkorrektur durchführen lassen wollen, liegt der Preis je nach Eingriff zwischen 1500 und 5000 Euro. Sie können mit Ihrem Arzt auch eine Ratenzahlung vereinbaren, wenn dieser diese anbietet. Ansonsten ist der komplette Betrag sofort fällig.

Wie beteiligt sich die Krankenkasse an einer Lidstraffung?

Die Korrektur des Augenlids zählt bei der Krankenkasse zu den freiwilligen Schönheitsoperationen und wird daher von diesen nicht bezahlt. Es gibt allerdings eine Ausnahme. Wenn Sie vor Ihren Augen Probleme mit dem Sichtfeld haben, da das Lid in dieses hineinragt, könnte es sein, dass die Kasse den Eingriff bezahlt. Ansonsten sollten Sie sich in jedem Fall bei Ihrer Krankenkasse über mögliche Zusatzleistungen informieren.

Welche Risiken gibt es bei einer Augenlidkorrektur?

Jede Operation ist mit Risiken verbunden, die Sie auf jeden Fall in einem Gespräch mit dem Arzt erörtern sollten. Gängige Nebenwirkungen einer OP im Bereich der Augenlidkorrektur sind beispielsweise Nachblutungen und Schwellungen. Diese treten normalerweise direkt nach dem Eingriff auf und gehen mit der Zeit aber schnell und deutlich zurück. Viele Patienten haben Angst, dass sich die Augenform verändert. Diese Sorgen kann man Ihnen aber schnell nehmen. Sie sind laut Fachärzten nicht begründet. Die Augenform behalten Sie also in jedem Fall bei. Haben Sie aber niemals zu hohe Erwartungen. Eine ästhetische Korrektur behebt keine psychischen Probleme und auch keine grundlegende Unzufriedenheit mit den eigenen Augen.

Wie funktioniert die Lidstraffung mit Laser?

In modernen Arztpraxen werden heute schon Lidstraffungen mit Laser angeboten. Diese nicht-invasive Behandlung ist häufig leichter verträglich und birgt nicht so viele Risiken. Mit der Methode "Skin-Resurfacing" funktioniert die Behandlung, die allerdings auch ihre Grenzen hat. Die Haut auf der Oberfläche wird dank des Lasers abgetragen. Allerdings kommt diese Behandlung nicht an einen Schnitt mit dem Skalpell heran. Die Faltenbehandlung soll zudem die Produktion von Kollagen anregen. Die Operation mit dem Laser ist nur dann möglich, wenn die Unterlider minimal herunterhängen. Sind diese deutlich weiter als gedacht, muss ein Skalpell herhalten.

Gibt es eine Alternative zu einer Operation?

Haben Sie Probleme mit Ihren Lidern kommt aktuell tatsächlich nur eine Behandlung via Operation oder Laser in Betracht. Viele Ärzte und Fachkräfte legen Ihnen vor einer Behandlung aber auch Botox und Cremes nahe. Diese kommen erfahrungsgemäß aber nicht an einen Eingriff an. Sie verschieben das Problem nur um eine unbestimmte Zeit. Sie erzielen zwar einen ähnlichen Effekt aber eben nur für einen kurzen Zeitraum. Am Ende müssen Sie sich selbst entscheiden, welche Wirkung Sie erreichen wollen. Danach müssen Sie sich richten und natürlich eine effektive Beratung vor einer Behandlung haben. Seien Sie sich also sicher, dass sich Ihr Arzt gut in seinem Fachgebiet auskennt. Dann dürfte auch bei Ihnen eigentlich nichts schief gehen!

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