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Prävention von Krebserkrankungen
Rubrik

Männergesundheit Prävention der häufigsten Krebsarten

kk - 05.08.2020 - 10:00 Uhr

Egal, ob man(n) 20, 30, 40 oder 50 Jahre alt ist: Vorsorge ist immer wichtig und in Sachen Krebsvorsorge noch einmal mehr. Dabei sind die drei Grundregeln für Prävention ziemlich einfach – fit halten, schlank bleiben und nicht trinken.

Selbstheilungskräfte nutzen!
Die beste Vorsorge schlummert immer noch in uns selbst, so dass der eigene Körper das Kapital für lange Gesundheit ist. Insofern können Männer eine drohende Krebserkrankung häufig aus eigener Kraft abwehren. Für die verschiedenen Lebensphasen gelten dabei unterschiedliche Maßnahmen, mit denen man die starken Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren kann. Diese wurde von renommierten US-Krebsforschern entwickelt und speziell auf die Bedürfnisse von Männern in unterschiedlichsten Lebensphasen angepasst. Mit folgenden Ratschlägen ist man gut gegen bestimmte Krebsarten gewappnet.

Alkohol meiden!
Männer greifen in stressigen, aber auch in geselligen Situationen gerne zu Alkohol, doch man sollte damit stets maßvoll umgehen. Denn übermäßiger Alkoholkonsum steigert das Risiko an folgenden Krebsarten zu erkranken: Leberkrebs, Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Zum Bier oder Wein gönnt man sich dann auch gerne eine Zigarette, was wiederum das Lungenkrebsrisiko erhöht. Am besten man fängt erst gar nicht mit dem Rauchen an und verzichtet auf den Alkoholkonsum. Denn Alkohol ist ein Zellgift, welches unabhängig von der Menge Zellen beschädigt und damit das Risiko einer Erkrankung erhöht.

Verzicht auf Alkohol und Zigaretten

Muskelaufbau angehen!
Nach dem 30. Geburtstag schwindet leider die Muskelmasse, deshalb ist es spätestens jetzt Zeit, sich mit Hanteln & Co. dem Schwund entgegen zu stemmen. Ein gezieltes Krafttraining ist dabei effektiv, er baut nicht nur Muskeln auf, sondern stärkt auch die Knochen. Regelmäßigkeit ist dabei wichtig, denn so wird der Grundumsatz erhöht, der Körper verbrennt automatisch mehr Kalorien und man setzt keinen Speck an. Zu viele Kilos sind nämlich auch ein Krebsrisiko, genauso wie Stress. Vor allem chronischer Stress ist eine ernste Gefahr für die Gesundheit. Insofern wirkt auch hier Sport als Stressabbau, empfehlenswert dafür sind zum Beispiel Yogastunden. Körperliche Bewegung ist dabei jedoch so vielfältig, dass garantiert das Passende für jeden dabei ist – denn egal ob Joggen, Radeln, Schwimmen oder Tanzen – alles hilft, um die Muskeln und die Lebensqualität zu steigern.

Bauchumfang reduzieren!
Je älter, desto langsamer der Stoffwechsel: Wer mit 20 Jahren wie ein Scheunendrescher in sich hineinschlingen konnte, kann das mit 40 Jahren nicht mehr und ein ziemlicher Bauch wird sich bald bemerkbar machen. Und gerade das Bauchfett ist gefährlich für die Gesundheit und begünstigt das Wachstum bösartiger Tumore. Regelmäßiger Sport und tägliche Bewegung reduzieren nicht nur den Bauchumfang, sondern auch das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, denn man hält auch seinen Darm auf Trab und fördert eine gut funktionierende Verdauung. Hierbei spielt auch die Ernährung eine Rolle, die fettarm und abwechslungsreich sein sollte. Großartige Energielieferanten sind Kartoffeln, Reis und Vollkornprodukte, sowie viel frisches Obst und Gemüse. Der Speiseplan sollte zudem frischen Fisch enthalten und wenig Fleisch und Käse. Ob man seine Ernährung umstellen sollte, lässt sich am so genannten Körpermassenindex (BMI) ablesen, der laut WHO bei 25-29,9 kg/m2 als Übergewicht definiert ist. Im Internet kann man seinen Index errechnen lassen (www.bmi-rechner.net)

Sport ist eine präventive Maßnahme gegen eine Krebserkrankung

Check-Ups einplanen!
Männer gönnen ihren Autos öfter eine Wartung als ihren Körpern – warum eigentlich? Mit spätestens 50 sollte man einen jährlichen Basis-Check-up beim Hausarzt durchführen lassen und so genauso gut in Schuss zu bleiben wie der Wagen. Die meisten Krebserkrankungen entstehen nämlich ab 50 und mit diversen Früherkennungsuntersuchungen kann man hier gegebenenfalls gut entgegensteuern. Je eher ein Tumor erkannt wird, desto besser lässt er sich in der Regel auch behandeln. Zudem ist eine Therapie im Frühstadion einer Krebserkrankung weit weniger belastend. Für Männer ist im Übrigen Prostatakrebs das größte Risiko, so dass Männern ab 45 Jahren der Gang zum Urologen zur Prostatavorsorge empfohlen wird. Am zweithäufigsten tritt Darmkrebs auf, der sich meistens aus gutartigen Schleimhautgewülsten entwickelt und die man rechtzeitig erkennen kann, so dass dieser Krebs sich erst gar nicht entwickeln kann. Deshalb ist hier eine Darmspiegelung angeraten, die man bei unauffälligem Befund dann auch erst in ca. zehn Jahren wiederholen sollte. Ebenfalls ratsam ist ein Hautkrebs-Screening, das von den Gesetzlichen Krankenversicherungen alle zwei Jahre bezahlt wird. Der Hautarzt sieht sich dabei die Muttermale an und kann krebsverdächtige Veränderungen rechtzeitig entfernen.
 

Ansonsten lautet der Rat natürlich: In der Sonne eincremen und (nach dem Auspowern im Sport) entspannen, einen erfrischenden alkoholfreien Drink zu sich nehmen und das Leben genießen!

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