Direkt zum Inhalt
Dr. Gero Bauer: Neuer Vorstand gewählt

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld Jörg Litwinschuh-Barthel geht und Dr. Gero Bauer kommt

km - 05.10.2021 - 16:34 Uhr
Loading audio player...

Nach zehn Jahren im Amt verabschiedet

Am 30. September hat das Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld Herrn Dr. Gero Bauer zum neuen geschäftsführenden Vorstand der Stiftung gewählt. Außerdem wurde der bisherige Vorstand, Herrn Jörg Litwinschuh-Barthel, nach zehn Jahren im Amt gebührend verabschiedet. 2011 hat er als Gründungsvorstand die Leitung der Stiftung im November 2011 übernommen. Nun möchte er sich neuen Herausforderungen stellen.

„Lieber Herr Litwinschuh-Barthel, Sie haben sich mit Ihren Fähigkeiten und Erfahrungen als großer Gewinn für die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld erwiesen. Mit großer Leidenschaft und Freude waren Sie als Kommunikator und Repräsentant der Stiftung tätig. Dafür möchte ich Ihnen im Namen des ganzen Kuratoriums sehr herzlich danken.“, bedankte sich die stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende, Frau MDn Schröder.

Offener Wettbewerb hat über neuen Vorstand entschieden

Über die Neubesetzung der Vorstandsposition wurde in einem offenen Wettbewerb entschieden. Das Kuratorium hatte sich hierzu auf ein anspruchsvolles und aufwendiges Auswahlverfahren unter Leitung der stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden geeinigt, dem sich die Bewerberinnen und Bewerber stellen mussten. Von den daraus erfolgreich hervorgegangenen und zur Wahl vorgeschlagenen Bewerberinnen und Bewerbern hat das Kuratorium Herrn Dr. Gero Bauer bereits im ersten Wahlgang mit großer Mehrheit gewählt. 

Herr Dr. Bauer hat Englisch und Geschichte studiert und ist seit 2017 Geschäftsführer des Zentrums für Gender- und Diversitätsforschung an der Universität Tübingen. Derzeit hat er einen Lehr- und Forschungsauftrag im Bereich Queer Theory und englische Literaturwissenschaft an der Universität von Maryland, USA. Er wird das Amt des Vorstands der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in den ersten Monaten des Jahres 2022 antreten. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Premium-Abo mit Goldkante?

Preismodell schon jetzt in Kritik

Die beliebte Dating-App Grindr startet in ausgewählten Regionen ein Premium-Abonnement zum stolzen Preis von bis zu 500 US-Dollar pro Monat.
Dobrindt verweist auf Tatort

Verfahren gegen nichtbinäre Maja T.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verteidigt das strafrechtliche Vorgehen und das Urteil gegen die nichtbinäre deutsche Person Maja T. in Ungarn.
Neues Maß für das Arbeitsrecht

Weisungsrecht beim Gendern betont

Urteil in Hamburg: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitenden geschlechtergerechte Sprache verbindlich vorschreiben.
Mehr Finanzmittel gefordert

Auszeichnung für queeres Engagement

Mit der Übergabe der „Goldmarie“ beim Queeren Neujahrsempfang 2026 wurden zwei herausragende Persönlichkeiten für ihr Engagement im geehrt.
Penisgate bei Olympia

Wenn die Beule zu groß ist

Penisgate! Der Intimbereich der Skispringer wird bei den Olympischen Winterspielen ab heute exakt vermessen, denn die Beule darf nicht zu groß sein.
Morde in Brasilien

Höchste Opferzahlen bei LGBTIQ+

Für Schwule und trans* Menschen bleibt Brasilien ein tödliches Pflaster mit hohen Mordraten. Weltweit die meisten trans* Personen werden dort ermordet
Homophobe Schmähungen

Neuer Vorfall im britischen Fußball

In England sorgen homophobe Beleidigungen bei einem Fußballspiel erneut für Schlagzeilen - einer von rund 1.400 gemeldeten Vorfälle der Saison.
Social-Media-Verbot

CDU-Plan für Deutschland

Die CDU will ein Social-Media-Verbot für alle Unter-16-Jährigen einführen. Dazu müssten die Daten aller Nutzer registriert werden.
Teilweise Kehrtwende

Behandlung queerer US-Jugendlicher

Zwei große US-Ärzteverbände sprechen sich jetzt gegen Operationen bei trans* Jugendlichen aus. Queere Verbände betonen einen Rückschritt für LGBTIQ+.