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Schwuler Soldat Calvin Terrence begeistert DSDS-Jury
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Eine besondere Stimme Schwuler Soldat Calvin Terrence begeistert DSDS-Jury

co - 25.01.2023 - 19:32 Uhr

Der 22-jährige Calvin Terrence aus Hannover ist Soldat bei der Bundeswehr. Die Jury reagiert ungläubig: „Terry“ mit seiner stylischen Lockenmähne wirkt so gar nicht wie der typische Soldat. Mit seinem Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“ wollte er nicht nur sein musikalisches Talent zeigen, sondern auch Vorurteile abbauen. Für Terry ist DSDS der erste Versuch bei einer Castingshow.

Schwul bei der Bundeswehr

„Ich habe mich geoutet, ich war 14“, so Terry in einer Rückblende – hier wechselt die RTLs Hintergrundmusik schnell von „In the Army Now“ von Status Quo zu „I Want to Break Free“ von Queen. Beim Militär habe man immer das Bild vor Augen, dass man gemobbt wird, wenn man sich als schwul outet. „Aber das stimmt nicht!“, so Terry. „Denen ist eher wichtig, dass du deinen Job richtig erfüllst und wie du halt mit deinen Kameraden [zurechtkommst]. Mensch ist Mensch!“

Eine Überraschung

Als Terry mit „Make You Feel My Love“ von Adele begann, hatte Dieter Bohlen bald eine Frage: „Willst du alles mit Kopfstimme singen, ist das dein Style?“ Er sei so „ein bisschen erschrocken“: „Steht da so ein Klotz, weißt du und dann kommt [eine unerwartet hohe Stimme].“ Katja Krasevice lenkte ein: „Also ich fand es richtig schön.“ Bohlen bat jedoch um den nächsten Titel – anscheinend die richtige Entscheidung, da Terrys Stimm-Mix bei „Lego House“ von Ed Sheeran richtig gut zur Geltung kam. Einige Male kam laut Bohlen sogar ein „Staubsauger“.

Einstimmig weiter

„Ich find deine Stimmfarbe super besonders“, so Leony. „Ich hab selten so eine Stimme gehört von so einem Mann. Und ich würde dich gern eine Runde weiter sehen.“ Krasevice lobt: „Ich könnt dir ewig zuhören. Das klingt so angenehm. Es ist cool, dass du anders bist. Gefällt mir sehr gut.“ Auch Pietro Lombardi spricht noch einmal seine Überraschung an: „Da kommt so ein [großer] Mann und die Stimme ist eigentlich gefühlvoll und so ganz zurückhaltend. […] Ich fand es schön. Sehr, sehr besonders.“ Und da muss auch Bohlen zustimmen: „Das ist so eine Sache: Entweder man findet das scheiße oder man findet das gut. Aber besonders ist die Stimme auf alle Fälle. Deshalb lass probieren – viermal Ja.“ Zum Schluss noch ein Scherz von Lombardi: „Es ist der Mann, der auch in die Frauengruppen rein könnte.“

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