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Mein neuer Job – die ersten 100 Tage
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Mein neuer Job Die ersten 100 Tage

kk - 25.02.2023 - 17:00 Uhr

Motiviert tritt man meistens einen neuen Job an und die Erwartungen sind hoch: Doch meist sind die ersten Tage ernüchternd und überfordernd, man kennt die offiziellen (und auch inoffiziellen Strukturen) noch nicht und man ist unsicher. Damit der Anfang nicht zur Arbeitsfalle wird, gibt es auch für den noch ungewohnten Start Tipps und Tricks, die den Beginn erleichtern und den Jobwechsel zum Erfolg machen. Hier kommt ein kleiner Ratgeber zu den ersten 100 Tagen im neuen Job:

Die neuen Spielregeln:

Rechtzeitig die Spielregeln im neuen Job zu erlernen, ist wichtig, deshalb sollte man sich als Neuling zunächst behutsam mit den Arbeitsabläufen, den Kollegen sowie internen Regeln vertraut machen. Am ersten Tag sollte man am besten folgendes abklären:
Wann beginnt der Arbeitstag?
Duzt man sich oder wird gesiezt?
Wie lange dauert die Mittagspause?
Ist es üblich pünktlich nach Feierabend zu gegen oder erwartet man unaufgeforderte Überstunden bis alles erledigt ist?
Brauche ich bestimmte Zugangsberechtigungen?
Gibt es regelmäßige Meetings, an denen man teilnehmen sollte

Grundsätzlich gilt zum Jobantritt: Fragen, fragen, fragen! Das mag einem vielleicht peinlich sein, aber erst nach ein paar Monaten verschämt nachzufragen, ist wirklich peinlich. Also: Keiner nimmt einem Neuling Fragen übel und so „bewaffnet“ man sich am besten mit Notizheft oder einer Datei am Computer, wo alle wichtigen neuen Infos festgehalten werden – denn niemand kann sich am Anfang alles merken. Aber wie sagte bereits Einstein so richtig: „Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht“.

Initiative zeigen:

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten guten Eindruck: So eine Faustregel, die auch für den Start in eine neue Arbeitsstelle gilt. Pünktlich und freundlich zu erscheinen, ist hier die Basis sowie Motivation auszustrahlen. Allerdings sollte man dosiert Initiative zeigen, keiner im Arbeitskollegium mag Aktionismus oder Angebertum. Also sind hier Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen angezeigt. Auch mit Kritik sollte man sich in den ersten Wochen zurückhalten, um niemanden auf die Füße zu treten. Wenn man Optimierungsbedarf erkennt, kann man Verbesserungsvorschläge am effizientesten anbringen, wenn man richtig im Unternehmen angekommen ist – mindestens drei Monate dauert dies in der Regel.

Fettnäpfchen vermeiden:

Während den ersten 100 Tagen im neuen Job sollte man mittlerweile die Namen aller Kollegen kennen. In den ersten Wochen ist eine Nachfrage noch verzeihlich, dann wird es unangenehm. Am besten auch hier Namen notieren oder Eselsbrücken einbauen, denn vielleicht liebt Frau Bäumer Topfplanzen im Büro? Auch sollte man nicht in die Behaglichkeitsfalle tappen und nicht morgens immer später eintrudelt. Zudem ist es ratsam, in den Kernarbeitszeiten eher keine Arzttermine vereinbaren – außer natürlich, es ist dringend! Ebenfalls sollte man bei neuen Ideen nicht so oft sein altes Unternehmen loben, denn so wirkt man schnell unzufrieden. Am besten man untermauert neue Vorschläge und Ideen mit neutralen Fakten und Studien.

Die Kollegen:

Ein wichtiger Bestandteil im neuen Job sind die lieben neuen Kollegen: Denn nicht nur fachlich und finanziell sollte es stimmen, sondern auch im Kollegenkreis. Am Anfang ist es schwierig hier bereits vorhandene Netzwerke und ungeschriebene Gesetzte im neuen Unternehmen zu erkennen. Zunächst ist es ratsam ein paar Tage zu beobachten und vielleicht ein bisschen zurückhaltend zu agieren. Danach sollte man möglichst früh möglichst viele neue Kontakte knüpfen sollte. Bevor man aber sein Gegenüber besser kennt, sollte man zunächst nicht viel Privates preisgeben und sich eher auf Smalltalk verlagern. Tabu sind zu Beginn Themen wie Politik, Religion oder Klatsch über andere. Oftmals wird einem als Neuling nämlich skeptisch gegenüber gestanden, deshalb sollte man immer offen und unvoreingenommen agieren, um eventuelle Missverständnisse oder Eifersüchteleien bereits im Vorfeld auszuräumen. Wer souverän und sympathisch agiert, halt bald bei allen einen Stein im Brett.

Feedback einholen:

Es ist völlig normal, dass man nicht alle Arbeitsprozesse auf Anhieb intus hat: Dennoch muss man sich selbst von Anfang an aktiv darum bemühen, Zusammenhänge zu erkennen und alle Aufgaben möglichst komplett zu erledigen. Am besten funktioniert das, wenn man sich so früh wie möglich konkrete Feedbacks einholt. Diese müssen nicht unbedingt beim Chef sein, auch Kollegen können gut beurteilen, wie man sich zu Beginn „schlägt“. Als Faustregel gilt dabei, dass Neulinge spätestens nach der Hälfte der Einarbeitungszeit nachfragen sollten, was an ihrer Arbeit gut funktioniert und was vielleicht noch verbesserungswürdig ist. Aber eine Probezeit ist beidseitig und so ist ein derartiges Feedbackgespräch natürlich immer auch Möglichkeit, die eigenen Erwartungen an den neuen Job kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls konstruktive Kritik beim Vorgesetzten loszuwerden.

Ziele setzen:

Und zu guter Letzt ist es gut, sich für die ersten 100 Tage im neuen Job individuelle Ziele zu setzen: Was will ich erreichen? Man wird so immer eine gute Antwort bekommen!

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